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Wildunfälle vermeiden!

Gegen Wildunfälle wünscht sich jeder einen Ratgeber an Ort und Stelle, denn knallt man gegen Waldtiere, kann das unschöne Konsequenzen für Fahrer und Tier mit sich bringen. Besonders im Winter, wenn die Tiere auf Futtersuche gehen, sind gefährliche Unfälle mit Wild in Deutschland schon fast an der Tagesordnung. 2009 gab es etwa eine viertel Million Zusammenstöße mit den Waldbewohnern. Nur mit sicheren Autos und durch Tipps kann man so eine Situation am besten meistern.

Vor allem sollte man keinen Autounfall mit Wildschweinen oder Rehen provozieren. Auf Landstraßen sowie in Waldgebieten hält man sich am Besten an die Geschwindigkeitsregeln, um rechtzeitig abbremsen zu können. So reichen schon 20 km/h weniger auf dem Gaspedal, und man bringt seinen Wagen schneller zum Stehen. Außerdem sollte man keinem Autounfall mit Tieren ausweichen. Wer abrupt die Spur wechselt, kann schnell in den Gegenverkehr fahren bzw. das wilde Tier erschrecken. Somit ist es sicherer, wenn man abbremst und das Auto auf das Wild steuert. Kommt es zu einem Aufprall, sollte man auf gar keinen Fall das Wild anfassen oder versuchen es auf irgendeine Weise zu retten.

Wer im Dunklen unterwegs ist, kann sich an die Verkehrsregeln beim Wildwechsel halten. So hilft das Fernlicht, die reflektierenden Augen der Tiere am Straßenrand zu erkennen und frühzeitig zu reagieren. Zudem finden die meisten Wildwechsel um fünf Uhr morgens und zwischen 17 und 22 Uhr zur Futterzeit statt, so dass das Risiko für Wildunfälle zu diesen Zeiten sehr hoch ist, wie der Ratgeber informiert.

Quellen: welt.de, autobild.de
Bild: Rainer Sturm (Pixelio)

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