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Regeln und Tipps bei einem Wildschaden

Schnell ist es geschehen: Ein Reh springt auf der Landstraße vor das Auto. Der Fahrer ist erschrocken und fährt das Tier um. So eine Situation kann schnell zur Panik und Sorge führen, da man nicht weiß, wie man mit einem Wildschaden umgehen soll und muss. Zudem ist vielen Autofahrern auch nicht bekannt, wie die Kfz-Versicherung mit so einem Schaden umgeht.

Wie soll man sich bei einem Wildunfall verhalten

In der Regel gilt, dass ein Wildschaden nicht in den Leistungsumfang der gesetzlich vorgeschriebenen Kfz-Haftpflichtversicherung gehört. Für solche Unfälle und die dadurch entstanden Schäden kann aber eine Zusatz-Kasko-Police abgeschlossen werden.

Generell deckt allerdings eine Teilkasko-Versicherung solche Wildschäden ab. Wer sich unsicher ist, sollte unbedingt bei seinem Versicherungsunternehmen nachfragen.

Außerdem ist es wichtig zu wissen, wie man sich bei so einer Situation von Seiten des Versicherungsgebers verhalten soll:

  • Die meisten Versicherungen fordern, dass man die Unfallstelle nicht verlässt und direkt eine Meldung an die Polizei und das zuständige Forstamt gibt.
  • Kommt die Polizei beim Unfallort an, wird ein Protokoll erstellt und vorliegende Beweise, wie zum Beispiel Tierhaare, eingesammelt. Diese können später helfen, verletzte Tiere, die nach dem Aufprall geflüchtet sind, zu identifizieren und somit auch den Unfallfahrer zu entlasten.
  • Denn bei einem Wildschaden hat der Fahrer keine Schuld, solange bewiesen werden kann, dass es ein Wildunfall war. Für die Versicherung ist der Autofahrer bei solchen Fällen immer in der Beweispflicht.

Am besten man versucht einen Wildunfall zu verhindern. Zonen, in denen viel Wildwechsel stattfindet, werden durch spezielle Schilder ausgewiesen. In solchen Zonen sollte man langsam fahren und darauf achten, ob man am Straßenrand Tiere sieht. In so einem Falle bleibt man am besten stehen und wartet bis das Tier die Straße überquert hat.

Wildschaden vermeiden

Bei Dämmerung oder in der Nacht erkennt man das Tier vor allem durch die Augen, die von dem Autolicht geblendet werden. Hier sollte man wissen, dass die Tiere selten alleine unterwegs sind. Deshalb ist es empfehlenswert solange zu warten, bis eine freie Fahrt wieder möglich ist.

Ausweichmanöver oder Vollbremsungen, um einen Wildschaden zu vermeiden, finden in der Regel im Affekt statt. Jedoch zeigt sich bei Versuchen, dass weniger Schaden entsteht, wenn man einfach weiterfährt. Des Weiteren sollte

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