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Wenn die Autoelektronik im Sommer versagt

Ratgeber empfehlen die Autoelektronik im Sommer so gut wie möglich zu schützen, denn die heißen Temperaturen können die einzelnen Bestandteile der Technik sehr beeinträchtigen. Generell ist die Fahrzeugelektronik für Temperaturen zwischen minus 40 und plus 85 Grad geschaffen. Doch bei so einem Sommer, wie er gerade in Deutschland herrscht, kochen die Grade unter der Motorhaube schnell auf 100 Grad. Das Problem der Autoelektronik bei Hitze kann schnell dazu führen, dass der Motor versagt und der Wagen stehen bleibt.

Besonders bei langen Fahrten sollte man einige Aspekte beachten. Zwischendurch tut dem Fahrzeug eine Pause gut, damit die Autoelektronik im Sommer abkühlen kann. Auch ein Parkplatz im Schatten sollte immer aufgesucht werden. Die Auto-Tipps bei Hitze raten zudem auf alle Warnsignale des Pkws zu achten. Nicht selten kommt es vor, dass durch die Wärmeausdehnung die Steuergeräte ausgeschaltet werden und dann der Airbag oder ABS nicht mehr funktionieren. Kommt es zu so einem Zwischenfall, sollte man sofort eine Werkstatt aufsuchen.

Des Weiteren hilft Sonnenschutz für Pkws, damit die Armaturen nicht durch die direkte Sonnenbestrahlung erhitzt werden. Wer eine Klimaanlage besitzt, kann diese bei den heißen Tagen gerne benutzten, jedoch sollte man beachten, dass der Temperaturunterschied zwischen Autoinnenraum und Draußen nicht zehn Grad übersteigt. Ansonsten helfen auch schon Tücher, die einzelnen Teile, wie Lenkrad, Armaturen, Kindersitze und Fahrersitz kühl zu halten. Spezielle Anfertigungen bekommt man im Fachhandel. Auf jeden Fall ist es wichtig die Autoelektronik im Sommer im Auge zu behalten und die Vorschläge der Ratgeber anzuwenden, um sicher unterwegs zu sein.

Quellen: n-tv.de, focus.de
Bild: Andrij Bulba (Flickr)

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