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Warnwestenpflicht in Deutschland ab Juli 2014: Mehr Sicherheit bei Autopanne

Eine Warnweste im Auto ist in Deutschland ab dem 1 Juli 2014 Gesetz, sonst droht ein Bußgeld. Aber wie viele muss man im Auto haben und in welcher Farbe? Und wo bewahrt man die Warnweste am besten auf?

Nach der Punktereform gibt es bald weitere Neuerungen für Autofahrer, ab dem 1 Juli 2014 muss mindestens eine Warnweste im Pkw sein. Diese muss dann getragen werden, sobald ein Warndreieck aufgestellt oder der Gang zur Notrufsäule angetreten wird. In vielen anderen Ländern gilt diese Regelung schon länger, Deutschland zieht dann im Sommmer nach.

Diese neue Regelung betrifft aber nicht nur Pkw, sondern auch Lkw und Busse. Unabhängig von der Fahrerzahl muss mindestens eine Warnweste im Auto zu finden sein. Besser wäre es aber, gleich mehrere reinzupacken. Denn wenn bei einer Panne mehrere Insassen aussteigen, müssen sich alle mit einer solchen Sicherheitsweste erkennbar machen.

Studien haben gezeigt, dass Menschen mit einer Warnweste bis zu fünf Mal besser von anderen Fahrern wahrgenommen werden. Die Vorschrift dient also komplett der eigenen Sicherheit und ist alles andere als unsinnig, auch wenn diese Westen nicht besonders kleidsam sind. Sie muss den gesamten Torso bedecken. Vor allem in der Dunkelheit wird man mit der Sicherheitsweste viel besser wahrgenommen. Rot, gelb oder orange sind die zugelassenen Farben für solch eine Weste und sie muss der Norm EN ISO 20471:2013 entsprechen.

Diese Norm regelt, dass die Weste aus fluoriszierende Material besteht und über fünf Zentimeter große Reflexstreifen verfügt. Damit ist dann eine Sichtbarkeit von 360 Grad gegeben. Wer also ab Juli 2014 in eine Verkehrskontrolle gerät und keine Weste dabei hat und die Warnwestenpflicht nicht einhält, dem droht ein Bußgeld. Es ist übrigens nicht ratsam, die Weste im Kofferraum aufzubewahren, besser wäre es unter dem Fahrerseitz.

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