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Vorsicht beim Weihnachtsbaumtransport!

Wenn der Weihnachtsbaum erstmal ausgesucht ist, stellt sich jedes Jahr wieder die nächste Herausforderung: Wie bringt man den nadeligen Begleiter nach Hause? Beim Weihnachtsbaumtransport auf dem Autodach muss man unbedingt darauf achten, den Baum gut zu sichern und so möglichen Gefahren vorzubeugen

Soll der Weihnachtsbaum auf dem Autodach transportiert werden, sollte er weder seitlich noch nach vorne über das Fahrzeug hinausragen. Hinten darf er bis zu 1,5 Meter überstehen, muss aber mit einem roten Schild, einer roten Fahne oder bei Dunkelheit mit einem roten Licht gekennzeichnet werden. Beim Weihnachtsbaumtransport auf dem Dach ist es unerlässlich, den Baum gut zu sichern, da er sonst zum lebensgefährlichen Geschoss werden kann. So ergab ein ADAC-Crashtest, dass eine mit Gummi-Expandern befestigte Tanne beim Crash mit 50 km/h über die Motorhaube nach vorne flog. Der Baum mit einem Gewicht von 32 kg wäre so bei einem Unfall zur lebensbedrohlichen Gefahr geworden.

Ein mit Spanngurten befestigter Weihnachtsbaum dagegen hielt den Belastungen des Crashtests stand. Obwohl er mit einer Gewichtskraft von 750 kg am Dachträger zog, blieb er auf dem Autodach und bewegte sich nur wenige Zentimeter. Gut verzurrte Spanngurte am Stamm und an der Spitze sind beim Weihnachtsbaumtrabsport auf dem Dach also unerlässlich.

Der ADAC weist außerdem darauf hin, dass die Sicht des Fahrers beim Weihnachtsbaumtransport nicht beeinträchtigt werden darf, dass eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer durch die Ladung ausgeschlossen werden muss und dass die Tannenspitze auf dem Autodach in Richtung Heck liegen muss, so dass das abgesägte Ende des Stammes noch vorne zeigt. Werden die Vorschriften zum Weihnachtsbaumtransport nicht berücksichtigt, kann das mit bis zu drei Punkten in Flensburg und einer Geldstrafe von bis zu 50 Euro geahndet werden.

Quelle: rp-online.de, stern.de
Bild: Matt Buck (Flickr)

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