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Umbaumöglichkeiten für behindertengerechte Autos

Auf dem Markt sind behindertengerechte Autos schwer zu finden und deshalb müssen behinderte Menschen ihre Fahrzeuge oftmals teuer umbauen lassen, um trotzdem mobil zu bleiben. Welche Möglichkeiten es auf diesem Markt gibt, schildert ein Ratgeber. Verschiedene Firmen haben sich auf darauf spezialisiert und können Autos behindertengerecht umbauen. Sie können beispielsweise die Bedienung per Pedal auf eine Handbedienung umstellen, falls der Fahrer seine Beine nicht mehr einsetzen kann. Auch gibt es Sprachsteuerung, die das Fahren und Lenken eines Wagens steuern.

Des Weiteren können behindertengerechte Autos mit elektromechanischen Komponenten ausgestattet werden, so dass einzelne Elemente leichter zu bedienen sind, wenn man zum Beispiel durch Muskelerkrankungen nicht mehr die Kraft aufbringen kann. Autos für Behinderte haben in vielen Fällen eine Kombischaltung am Lenkrad, mit der einzelne Funktionen am Fahrzeug bedient werden können, wie z.B. die Bedienung der Hupe, Fenster und Blinker. So baut die Firma Petri + Lehr aus Hessen behindertengerechte Fahrzeuge, so dass sogar Menschen, die bis zum Kopf gelähmt sind, mobil bleiben. Aber auch der Auto Umbau für ältere Personen ist in Deutschland immer mehr gefragt.

Viele ältere Personen, die körperliche Leiden haben, möchten in Bewegung bleiben und ihr Auto nutzen. Dafür muss der Pkw nicht direkt auseinander genommen werden, denn schon kleine Details helfen, mehr Überblick beim Fahren zu haben. Generell werden die Kosten für den Umbau zum behindertengerechten Auto von der Krankenkasse nur übernommen, wenn der Fahrer auf Grund seines Berufes mobil bleiben muss. Behindertengerechte Autos werden auch dann bezahlt, wenn der Behinderte dadurch weiterhin ein normales Leben führen kann, wie der Ratgeber informiert.

Quellen: fr-online.de, autowebsite.de
Bild: Querschnitt (Pixelio)

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