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Neuregelung seit 7. Februar: Tagfahrleuchten sind für Neuwagen Pflicht

Tagfahrlicht ist seit dem 7. Februar dieses Jahres Pflicht, wie man überall in den Motor-News nachlesen kann. Die meisten Neuwagen sollten mit diesem wichtigen Extra ausgestattet sein, da es gesetzlich vorgeschrieben ist. Ältere Fahrzeuge können mit Tagfahrleuchten nachgerüstet werden. Jedoch sollte man sich über die verschiedenen Modelle informieren, denn sie müssen bestimmte Anforderungen erfüllen. Außerdem muss man sie korrekt einbauen, da sonst die Betriebserlaubnis des Autos erlischt. Allerdings stehen alte oder kürzlich neu gekaufte Fahrzeuge nicht in der Pflicht mit Tagfahrlicht ausgestattet zu werden.

LED Lampen eignen sich sehr gut für die Nachrüstung. Sie verbrauchen im Gegensatz zum Abblendlicht nur wenig Energie. Im Durchschnitt sind es 10 Prozent vom Abblendlicht. Das ist ein Kaufargument. Des Weiteren lohnt sich die Anschaffung von hochwertigen Lichtquellen, auch wenn es keine Pflicht ist, denn der Wagen wird von anderen Verkehrsteilnehmern besser gesehen. Besonders bei Regenwetter oder auf Straßen, auf denen schlechte Lichtverhältnisse herrschen, können durch die Tagfahrleuchten Unfälle vermieden werden.

Die Lichtquellen werden in die Wagen Frontschürze oder in die Scheinwerfer bei einer Nachrüstung eingebaut. Beim Kauf der Leuchten sollte man jedoch darauf achten, dass sie eine ECE-Kennung, ein kreisrundes Symbol haben. Ist das nicht der Fall, erlischt die Betriebserlaubnis des Autos und es kann, wenn es doch gefahren wird, zu Strafen kommen. Bei der Neuwagen Ausstattung braucht man sich um diese E-plus-Genehmigungsnummer nicht zu kümmern, da die Autohersteller nur Modelle integrieren dürfen, die die Kennung haben. Welche Neuwagen mit dem neuen Tagfahrlicht ausgestattet sind, erfährt man im Internet oder in den Motor-News.

Quellen: welt.de, handelsblatt.com
Bild: Torsten Mangner (Flickr)

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