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Sturmschäden und ihre Regulierung

Der Kfz-Experte der R+V Versicherung beschreibt, "Die Autobesitzer können solche Schäden der Teilkasko-Versicherung melden. Diese springt ein, wenn der Wind nachweislich mit mindestens Stärke acht über das Land gefegt ist, also mit mehr als 62 km/h", so Karl Walter.

Ab der Windstärke 8 handelt es sich also um einen Sturm im eigentlichen Sinne, ab dieser Stufe behandeln Versicherungen einen Schaden als eigentlichen Sturmschaden. Fährt der Versicherte gegen einen umstürzenden Baum, oder knallen Äste auf das geparkte Auto, so reguliert dies die Teilkaskoversicherung. Wird hingegen ein Unfall durch einen Ast verursacht, der länger auf der Straße liegt, so trägt dies die Vollkaskoversicherung.

Es gilt: 1) Die Vollkaskoversicherung greift bei kleineren Stürmen, der vereinbarte Selbstbehalt wird in der Regel fällig. 2) Die Teilkaskoversicherung greift bei stärkeren Winden.

Kommt es zum Unfall, sollte sicher der Autofahrer in jedem Fall bei der regionalen Klimaberatung des Deutschen Wetterdienstes eine Bestätigung über die gemessene Windstärke ausstellen. Diese kann als Nachweis mit eingebracht werden, denn in der Regel akzeptieren die Versicherungen dies als Nachweis.Bei Sturm sollte für jeden Autofahrer Vorsicht gelten. Bei Sturm sollte die Geschwindigkeit gedrosselt und vorausschauend gefahren werden. Mit herabstürzenden Ästen, schlechter Sicht sollte in jeder Situation gerechnet werden.
Auf Autobahnen können starke Böen die Ursache für unverhoffte Fahrmanöver oder Schlingern von LKWs sein. Es sollte immer damit gerechnet werden, dass die windanfälligen Anhänger schlingern und spuruntreu sind.

Quelle:Bild.de
Bild:Alain76 (Flickr)

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