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Regelmäßig Stoßdämpfer checken!

Ein wichtiges Autozubehör sind die Stoßdämpfer, allerdings merken nur wenige Autofahrer, wann diese verbraucht sind. Dabei sind sie genauso wichtig wie die Bremsen.

Bodenwellen, Spurrillen und Schlaglöcher können, besonders wenn man ein Schnellfahrer ist, den Dämpfern schnell zu setzen. Da dies unbemerkt passiert, sollte man die Dämpfer prüfen und zwar regelmäßig! Die Aufgabe, die Stoßdämpfer übernehmen, ist, die Räder möglich nah am Boden zu halten. Fährt man durch ein Schlagloch, sorgen sie dafür, dass der Wagen schnellmöglich wieder den Bodenkontakt sucht.

Daneben sind die Federn dafür zuständig, den Stoß abzuweichen. Die Verschleissgrenze kann schnell erreicht werden, vor allem wenn man mit seinem Wagen viel und schnell unterwegs ist. So schätzt der TÜV, dass etwa zehn Prozent aller Fahrer mit defekten Stoßdämpfern unterwegs sind. Ist die äußerte Verschleissgrenze erreicht, verliert das Auto an Halt und Sicherheitssysteme wie ESP und ABS funktionieren nicht mehr einwandfrei.

Die Haltbarkeit der Dämpfer ist schwierig einzustufen. Experten geben einen Richtwert von etwa 80.000 Kilometern. Ab dieser Zahl sollte man unbedingt eine Prüfung vornehmen, die in Werkstätten, Prüfstellen sowie beim ADAC gemacht werden kann. Müssen die Autoteile ausgewechselt werden, sollte man die Montage einem Fachmann überlassen, denn das Risiko ist zu groß, dass man mit falsch eingebauten Dämpfern oder einer verzogenen Achse fährt. Außerdem ist Spezialwerkzeug dafür notwendig. Des Weiteren sollte man bei der Prüfung der Stoßdämpfer von laienhaften Tricks absehen, wie beispielsweise Druck auf den Kotflügel ausüben, um zu sehen, ob das Autozubehör ausgewechselt werden muss, denn diese Methode sagt gar nichts über den Verschleiss aus.

Quellen: spiegel.de, kfztech.de
Bild: Andrew Napier (Flickr)

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