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Sportlicher Chic: Der Audi TT

Im September 1994 begann Audis Entwicklungs-Abteilung in Kalifornien mit dem Design eines Sportcoupés, der in Anlehnung an den NSU Prinz TTS später dann als Audi TT in Serie gehen sollte. Seit 1998 verkauft der Hersteller den Sportwagen, einige Modellpflegen haben das Gesicht des Fahrzeugs seitdem etwas verändert. Technische Basis für den ersten TT war der A3, der mittlerweile ebenfalls als Grundlage für den Golf von Volkswagen dient.

Erhältlich ist der TT als zweisitziger Roadster mit einem elektronisch verschließbaren Verdeck, oder als geschlossenes Coupé mit vier Sitzen. Die Motoren bringen in ihren Varianten zwischen 200 und 250 PS Leistung auf die Straße. Ein gut verarbeitetes Cockpit und Sportsitze runden den Wagen durch ein hochwertiges Interieur ab.

Bei der Einführung gab es schlechte Presse für den TT, da eine Reihe von Unfällen aufgrund eines in Kurven anspruchsvoll zu fahrenden Fahrwerks passierten. Der TT neigte zu starkem Übersteuern. Der Hersteller modifizierte daraufhin den Wagen, indem er den Besitzern auch bei Gebrauchtwagen nachträglich den Einbau eines Heckspoilers für mehr Stabilität und eines optimierten Fahrwerks anbot. Auch wurde eine Stabilitätskontrolle gegen Selbstbeteiligung der Kunden nachgerüstet.

2005 erhöhte man die Leistung der Motoren um etwa 10 Prozent. Im selben Jahr erweiterte man die TT-Familie um den TT quattro Sport, einen 250 PS starken, allradgetriebenen Sportwagen. Zudem reduzierte man das Gewicht um 75 Kilogramm und optimierte damit zusätzlich die Fahrleistung. 2006 dann lief die zweite Baureihe des TT Coupé vom Band. Die Karosserie wurde überarbeitet, zudem wurde das Modell erstmals optional mit dem adaptiven Dämpfersystem Audi magnetic ride ausgerüstet. Das Coupé wird mit einem 2 Liter Motor und 200 PS, einem 3,2 Liter Motor mit 250 PS oder seit 2008 mit einem neu entwickelten 1,8 Liter großen und 160 PS starken Aggregat ausgeliefert.

Quelle: audi.de
Bild: JANURANY (Flickr)

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