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Kultauto aus Tschechien: Skoda Sagitta

Der Skoda Sagitta ist in Tschechien ein wahres Kultauto, so wie in Deutschland die Gebrauchtwagen Ente und Käfer. Jetzt soll der Wagen restauriert werden, doch eine feste Zusage für eine Neuproduktion gibt es bis jetzt noch nicht. In den dreißiger Jahren fand in der ganzen Welt eine Art Volksmotorisierung statt. Die ganze Welt sollte ein Fahrzeug haben. In dieser Zeit entstand der Pfeil aus Tschechien, wie der Kosename für den Skoda Sagitta ist. Sieben Prototypen später kam der Wagen dann auf den Markt und er zeugt von wahrer tschechiescher Ingenieurkunst.

3,40 Meter kurz war der Kleine und er wog nur 580 Kilogramm. In ihm hatten zwei Personen Platz. Das Skoda Kultauto hatte freistehende Scheinwerfer und 16-Zoll-Reifen, um Platz zu sparen. Ein weiteres fiffiges Extra war ein Spalt zwischen Glas und Blech, der für Frischluft sorgte. 15 PS saßen unter der Motorhaube, mit denen man etwa 70 km/h fahren konnte: Schnell wie ein Pfeil! Nun plant Skoda für nächstes Jahr eine Restaurierung einiger übriggebliebener Schätze.

Liebhaber munkeln, dass dieser sich an dem Pfeil aus Tschechien orientieren soll. Ob der Kleinwagen nochmal produziert werden soll, weiß keiner und das Unternehmen hüllt sich in Schweigen. Natürlich hoffen die Fans des Skoda Kultautos darauf und es wäre für die Automarke auch kein unkluger Schachzug. Denn der Skoda Sagitta ist ein beliebter Gebrauchtwagen und bestimmt würden einige Autofahrer auch zur neuen Version greifen.

Quellen: faz.net, shortnews.de
Bild: János Tamás (Flickr)

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