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Simulation eines Schockmomentes: Das kanadische 3D-Verkehrsschild

Wie die Motor-News berichten, hat sich das Land oberhalb der USA etwas ganz besonderes ausgedacht, um die Autofahrer aufzuschrecken: Das Konzept eines kanadischen 3D-Verkehrsschildes ist in aller Munde und wird auch stark kritisiert. Von weitem sieht es so aus, als ob ein Kind über die Straße läuft. Noch 20 Meter hat der Autofahrer Zeit zu bremsen. Doch das Kind ist nur eine Illusion, die von einem Straßenschild ausgelöst wird, welches an einer Straßenkreuzung steht.

Das 3D-Mädchen sorgt auf der anderen Erdkugel für Furore. Die einen sprechen sich für diese ausgefallene Kampagne aus, die anderen finden sie geschmacklos und rechnen sogar mit mehr Unfällen. Auf jeden Fall ist die Verkehrskampagne in Kanada schockierend. Doch das will sie auch sein, denn die Autofahrer gewöhnen sich zu schnell an normale Schilder und sollen mit dieser Idee aufgerüttelt werden, um das Bewußtsein der Fahrer zu schärfen. Die Idee, die für mehr Sicherheit im Verkehr plädiert, kommt von der Initiative Preventable.

Ein 15 Meter langes kanadisches 3D-Verkehrsschild wird in West Vancouver in die Nähe von einer Schule geklebt. Kommt man diesem Bild näher, entwickelt sich eine Illusion beim Autofahrer, der plötzlich ein Kind mit einem Ball sieht. Weitere dieser Schilder sollen auch an anderen Plätzen befestigt werden. Das Straßenschild soll besonders während der Schulmonate vor Unfällen warnen, wie die Initiative informiert. Das Projekt wird von der örtlichen Polizei sowie der British Columbia Automobile Association unterstützt. Inwieweit ein kanadisches 3D-Verkehrsschild eine Gefährdung oder ein Lebensretter ist, werden die Motor-News berichten.

Quellen: spiegel.de, autobild.de
Bild: Mats Lindh (Flickr)

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