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Sicherheit im Familienauto: Welche Sicherheitsausstattung ist unerlässlich?

Um die Sicherheit im Familienauto zu gewährleisten, ist es besonders wichtig bereits beim Kauf der Familienkutsche auf die richtige Sicherheitsausstattung zu achten. Doch damit ist es nicht getan, denn auch Fehler und Nachlässigkeiten bei der Handhabung können die Sicherheit von Kindern im Familienauto gefährden.

Erkenntnisse von Unfallforschern verdeutlichen die Bedeutung der Sicherheit von Kindern im Familienauto. So berichtet die Unfallforschung der Versicherer (UDV) in Berlin, dass zwar die Zahl der getöteten Kinder in PKWs in den letzten Jahren deutlich zurück gegangen ist, dennoch kommen immer noch die meisten Kinder im Verkehr als Mitfahrer im Auto ums Leben.

Um das zu verhindern, sollten Eltern darauf achten, dass das Familienauto über die richtige Sicherheitsausstattung verfügt. 'Es gibt eine ganze Reihe an Sicherheitssystemen, die ein Fahrzeug haben sollte', betont UDV-Sprecher Klaus Brandenstein. Was die aktiven Systeme angeht, so seien ABS und der Schleuderverhinderer ESP am wichtigsten. Denn ESP schützt in kritischen Situationen davor, dass der Wagen unkontrollierbar wird, von der Fahrbahn abkommt und womöglich seitlich gegen einen Baum prallt.

Verfügt das Familienauto über die richtigen aktiven Sicherheitssysteme, muss die passive Sicherheitsausstattung im Idealfall gar nicht erst greifen. Dennoch sollte man natürlich auf passive Sicherheitssysteme nicht verzichten. So sollten beispielsweise Airbags unbedingt vorhanden sein. Auch gute Kopfstützen, die bei größeren Kindern bei einem Unfall ein Schleudertrauma verhindern können, helfen, die Sicherheit im Familienauto zu erhöhen.

Als 'absolutes Muss für Familienkutschen' bezeichnet UDV-Sprecher Brandenstein auch das Isofix-System. Dabei handelt es sich um ein international genormtes Befestigungssystem für Kindersitze mit eigenem Gurtsystem, das die Sicherheit im Familienauto deutlich erhöht. Zwei Rastarme am unteren Teil des Kindersitzes greifen beim Isofix-System mit Schnappverschlüssen um die Rastbügel, die an der Fahrzeugstruktur, zwischen der Sitzlehne und dem Sitzpolster, verankert sind, Auf diese Weise ist der Kindersitz fest mit der Karosserie des Fahrzeugs verriegelt.

Quelle: fr-online.de, adac.de
Bild: Albrecht E. Arnold (Pixelio)

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