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Schwebebahn für Fahrradfahrer gewinnt Google Project Preis

Eine Schwebebahn für Fahrradfahrer ist die Idee eines Mannes aus Neuseeland, der mit dem Konzept die überfüllten Strassen der Riesen-Metropolen befreien möchte - denn in der Luft kann man ganz einfach die Staus umgehen. Geoff Barnett hat in einem Freizeitpark in Rotorua schon den ersten Prototypen entwickelt. In der Neuseeland Schwebebahn sitzen die Passagiere in einer Kabine, die wie eine Liegefahrrad geformt ist. Durch die Plexiglasfenster können sie das Treiben unter ihnen beoachten.

Zudem sind sie schnell unterwegs, denn die Aerodynamik der Schwebebahn für Fahrradfahrer erlaubt es, dass sogar wenig Trainierte schnell von A nach B kommen. Shweeb heißt die Methode, die sogar einen Preis erhalten hat. Außerdem soll das Konzept nun in Megastädten eingeführt werden, um die Umwelt zu entlasten. Denn Barnett hatte den Einfall als er in Tokio lebte. Dort wurde ihm klar, dass Zweirradfahrer keine Chance im Verkehr haben und etwas gegen den zunehmenden Autosmog getan werden muss. Er reichte seine Idee bei Googles Project ein, die jedes Jahr nach Lösungen suchen, die die Welt verändern.

Die Bahn gewann den Wettbewerb. Nun wird man sehen, was aus der Tretbahn wird und man kann annehmen, dass sich einige Ländern dafür interessieren werden. Auch die TU München hat ein System entwickelt, bei dem Elektro Fahrräder in der Luft ihre Kilometer zurücklegen. Südkorea interessiert sich für das System, um die verstopften Straßen zu entlasten. Weniger Co2-Ausstoß und mehr Sport sind einige der Vorteile der Schwebebahn für Fahrradfahrer und man kann hoffen, dass die Motor-News bald mehr davon berichten wird.

Quellen: spiegel.de, manager-magazin.de
Bild: Axel Schwenke (Flickr)

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