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Warum haben rundumerneuerte Reifen einen schlechten Ruf?

Viele Autofahrer sind sehr skeptisch, was rundumerneuerte Reifen angeht. Der Grund liegt darin, dass sie eine schlechte Qualität erwarten, da es sich bei runderneuerten Pneus um alte Reifen handelt, die neu 'besohlt' wurden. In mehreren Arbeitsschritten erhalten alte Reifen ein neues Profil. Das gilt als sicher, wie viele Test belegen. Zudem müssen sie durch mehrere Kontrollinstanzen bevor sie auf den Markt landen. Auch der TÜV testet regelmäßig die runderneuerten Reifen. Besonders bei rutschigen Fahrbahnen haben rundumerneuerte Reifen ihre Haftung bewiesen. Auch bei Vollbremsungen halten sie mit neuen Reifen mit.

Doch haben auch gebrauchte Reifen, die erneuert wurden, einen Nachteil. Ihr Verschleiß ist um 30 Prozent höher als bei neuen Produkten. Jedoch erhält man sie günstiger als Neuware, so dass man den Nachteil mit dem Verschleiß ausgleichen kann. Um die 50 Prozent günstiger als Neureifen kostet die Recyclingware. Das spart eine Menge Geld, besonders wenn man an die Neuregelung in Bezug auf die Winterreifen denkt. Wer sich rundumerneuerte Reifen kaufen möchte, sollte darauf achten, dass sie von anerkannten Herstellern kommen.

Das Air-Logo, an der Seitenwand des Reifens zeugt von Qualitätsherstellern, die nach den gesetzlichen Richtlinien arbeiten. Zu diesen Herstellern gehören die Unternehmen Ökon, Rigdon sowie Rodos. Vor allem für Autos, die leistungsschwach sind und weniger genutzt werden, eignet sich ein Paar rundumerneuerte Reifen. Bei schnellen Fahrzeugen wird man ein wenig an Fahrqualität verlieren, wenn man es mit erneuerten Reifen ausstattet. Auf jeden Fall sollte man den schlechten Ruf der runderneuerten Reifen nicht folgen. Die gängigen Marken schneiden in Test besser ab als Billigreifen aus China oder Indien.

 

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