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Rückrufaktion: Der Toyota Prius macht Probleme

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In den Werken von Toyota stehen wohl einige Überstunden an, denn der Autobauer muss 1,9 Millionen Modelle des Prius zurückrufen. Es wurde ein Problem mit der Elektronik festgestellt, die Software verringere angeblich die Fahrleistung. Deswegen soll nun in den Werken ein Update durchgeführt werden, das das Problem beheben soll.

Die Rückrufaktion wird weltweit durchgeführt. Wie der japanische Autobauer mitteilte, könnte die Elektronik überlastet sein. Deswegen soll das Hybrid-Modell der dritten Generation überarbeitet werden. In Deutschland geht es dabei um 13 000 Modelle, europaweit seien 137 000 Prius, die von den Problemen betroffen sind.

Toyota ließ weiterhin verlauten, dass der Prius wegen der Überlastung automatisch in ein Notlaufprogramm schalte und somit an Fahrt verliere. Weltweit zählte das Werk bis 400 solcher Fälle, elf davon in Europa. Deswegen muss nun die enorme Anzahl von 1,9 Millionen Modellen zurückgerufen und mit einem Software-Update versehen werden.

Alle, die ihren Prius in die Toyota-Werkstätten bringen, müssen für die Überarbeitung nichts bezahlen. Das Aufspielen der Software ist kostenlos. Unfälle haben die Probleme bisher nicht verursacht. Dennoch geht Toyota auf Nummer Sicher. Der Autobauer hatte in den vergangenen Jahre schon die ein oder andere Rückrufaktion durchführen müssen, diesmal ist es der Prius.

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