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Hersteller setzen auf natürliche Rohstoffe im Auto

Nachwachsende Rohstoffe im Auto ist ein Trend, der sich bei den verschiedenen Herstellern bemerkbar macht, denn ökologisches Autozubehör haben nicht nur für die Umwelt viele Vorteile. Einer davon ist die Leichtigkeit der Stoffe. Leinen, Holz oder Baumwolle sind einfach leichter als chemisch hergestellte Materialien. Besonders was die Innenraumverkleidung und die Sitze angeht, greift die Autoindustrie zu natürlichen Produkten. Naturstoffe im Autoinnenraum gibt es beispielsweise bei Renault, aber auch bei Porsche!

Opel schwört auf Flachsfasern für die Türverkleidungen und für die Heckklappen. Anstatt Schaumstoff wird bei Mercedes Gummi oder Kokosfasern benutzt. In den Aktivkohlefiltern werden verkokte Olivenkerne eingesetzt. Die Pallette der exotischen Stoffe ist damit noch nicht ausgereizt. Bio Bauteile aus Soja findet man bei Chrysler, Bio-Filz bei Land Rover und Flachsfasern bei Renault. Der Gedanke dahinter ist ein zunehmendes Umweltbewußtsein. Autos sollen nicht nur weniger Benzin fressen sondern schon in der Produktion die Umwelt schonen. Außerdem haben Rohstoffe im Auto den Vorteil, dass sie leichter abbaubar sind, also weniger Müll produziert wird.

Öko Autos, die zu hundert Prozent aus Bio Bauteilen bestehen, gibt es noch nicht. Jedoch kann man davon ausgehen, dass der Trend zu den Naturstoffen stetig zunehmen wird. Denn die ökologischen Materialen sind in vielen Fällen stabiler und halten länger als chemische Stoffe. Bis jetzt werden die Rohstoffe im Auto noch kaschiert und verschwinden unter der Oberfläche, doch vielleicht werden bald Fahrzeuge hergestellt, die natürliches Autozubehör nutzen und das auch zeigen.

Quellen: n-tv.de, az-online.de
Bild: CLF (Flickr)

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