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Quad Motorräder: Praktische Vierräder fürs Gelände und den Alltag

Quad Motorräder sind mittlerweile nicht nur für einen Ausflug im Gelände ein beliebtes Kraftfahrzeug sondern kommen auch im Straßenverkehr zum Einsatz.

Auf vier Rädern gelangt man nämlich genauso schnell von A nach B wie mit einem Roller und wenn man schon so ein ATV in der Garage stehen hat, kann man es doch auch für den Einkauf oder zum Abholen der Kinder nutzen.

Quad-Power auf vier Rädern

Das Quad kommt eigentlich aus dem Bergrettungs-Bereich, wo es auf Grund der dicken Räder große Hilfe leistete, um Menschen im Gelände zu retten. Sehr schnell hat sich das Fahrzeug zum Fun-Vehikel entwickelt, mit dem man auf Wüstensand oder im schlammigen Gelände herum tollen konnte.

Mittlerweile nutzen aber nicht nur Motorsportler das Gefährt sondern auch Fahrer, die viel im Gelände arbeiten wie zum Beispiel Forster. Aber auch der Otto-normal-Verbraucher ist auf den Geschmack gekommen. Der Allradantrieb des Quads bietet auch bei schlechten Fahrverhältnissen ein sicheres Gefühl und auf vier Rädern kann weniger passieren als auf zwei.

Quad Motorräder gibt es von verschiedenen Top-Marken: Yamaha, Suzuki, Kawasaki, Honda, Barossa oder Aeon. Der Preis für ein ATV startet bei 5.000 Euro, abhängig von seiner Leistung und der Größe. Eine Yamaha Quad YFM 350 R gibt es ab 7.000 Euro. Dafür erhält man einen Zweisitzer, 5-Gänge inklusive Rückwärtsgang, 20 PS und eine Höchstgeschwindigkeit von 98 km/h.

Das Kawasaki KVF750 4x4 EPS kostet neu um die 11.000 Euro. Bei dem Modell handelt es sich um ein wahres Flaggschiff, mit dem man unbekümmert Berge besteigen kann. Der 90°-Viertakt-V-Twin sorgt für unendliche Power und schafft es auf 6.750 Umdrehungen pro Minute. Auf dem Gepäckträger lassen sich problemlos 40 kg verstauen. Nicht nur für den Beruf sondern auch für den Alltag ist dieser Quad ein Top-Modell.

ATV-Gebrauch im Straßenverkehr

Quad Motorräder kann man bedenkenlos im Straßenverkehr einsetzen, wenn man sich an ein paar Regeln hält. Die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung regelt den ATV-Gebrauch im Straßenverkehr. Die besagt, dass das Fahrzeug für den Straßenverkehr anerkannt wird.

Das bedeutet, dass das Modell ein COC-Zertifikat besitzen sollte. Des Weiteren muss das Quad auf höchstens 15 kW gedrosselt werden, wenn man es als vierrädriges Kraftfahrzeug zulässt.

Wer das ATV als Zugmaschine oder Ackerschlepper zulässt, muss die Höchstgeschwindigkeit von 62 km/h einhalten. Zudem benötigt das Vierrad dann auch einen Rückwärtsgang und eine Anhängerkupplung.

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