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Großer Funfaktor: Quad Motorräder

In Deutschland gibt es immer mehr Quad Motorräder, die nicht nur für den Gang ins Gelände, sondern sogar auf öffentlichen Straßen genutzt werden. Der Trend kommt aus den USA, wo es Gang und Gebe ist, das Quad als herkömmliches Verkehrsmittel zu benutzen.

Auf einem Quad haben bis zu zwei Personen Platz. Das wesentliche Merkmal dieses Geländefahrzeuges ist, dass sie keine normalen Zweiräder, da sie vier Räder haben. Anders als in den USA gibt es in Deutschland zwei Bezeichnungen für diese Vierradfahrzeuge: Quad und ATV.

Als ATV werden eher Bergrettungsmobile gekennzeichnet. Im Sport- und Freizeitbereich redet man dagegen von Quads. Ähnlich wie ein Motorrad hat auch das Quad einen sattelförmigen Sitz und einen Lenker, der über die Lenkstange betätigt wird. Die Herkunft des Quads liegt bei der US Army, die diese Fahrzeuge für den Transport von Waffen benutzen. Deswegen ist das Fortbewegungsmittel auch so geeignet fürs Gelände, denn durch die vier soliden Reifen schafft man es sogar, über Wüstensand zu fahren.

Doch bevor der Quad vier Räder hatte, gab es dreirädrige Modelle All-terrain von Honda. Daraufhin brachten auch Kawasaki und Yamaha solche Modelle auf den Markt. Da vier Räder einen sichereren Stand haben als drei, setzten sich Quads durch. In Deutschland können die Quads problemlos auf der Straße oder im Gelände genutzt werden. Jedoch werden die Geländefahrzeuge dafür von den Händlern extra umgebaut, damit sie die Straßenzulassung erhalten. Wie auch für einen Pkw benötigt man für Quad Motorräder die Führerscheinklasse B beziehungsweise Klasse 3.

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