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Zeitzeuge Puch Moped

Das Puch Moped ist eine Rarität für diejenigen, die sich im Thema Zweiräder auskennen. Das österreichische Unternehmen kommt aus Graz und besteht schon seit 1899. Neben dem bekannten Moped wurden auch Schlittschuhe, Fahrräder und Autos von der Marke hergestellt. Doch die Modelle sind selten zu kriegen und gelten teilweise sogar als Oldtimer.

Grund dafür ist die interessante Geschichte des Unternehmens, das bis 1987 existierte und dann an Piaggio verkauft wurde. Neben Fahrrädern und Mofas wurden auch Pkws herstellt. Die niedlichen kleinen Puchs 500 erinnern an eine Coladose und es passen nur zwei Leute rein. In den späteren Jahren wurden die Autos etwas größer.

Auch ein Merkmal der Puch Autos ist die Farbe: Ein helles Blau oder ein knalliges Orange - Hauptsache Auffallen! Bis etwa 2000 stellte Piaggio die Gefährten noch her, doch dann wurde die Produktion stillgelegt. Als Oldtimer findet man im Internet oder auf Börsen noch einige Schätze der Marke.

Der Preis für ein Puch Moped kann variieren und ist abhängig vom Alter des Mofas. Einige Modelle bekommt man schon für unter 1.000 Euro. Doch diese sind in der Regel nicht mehr so funktionstüchtig wie man es gerne hätte. Was nicht so einfach ist, ist die Suche nach den Raritäten.

Manche Besitzer wissen gar nicht, dass sie wertvolle Mofas in der Garage stehen haben und so verkommen die Oldtimer und sind somit nicht mehr brauchbar. Daneben gibt es Liebhaber, die sich dem Wert der alten Mopeds bewusst sind und ihre Maschine gut pflegen.

Des Weiteren wird man es nicht so einfach haben, Ersatzteile zu finden, denn diese werden nicht mehr hergestellt. Da kann nur das Internet helfen, denn dort bieten einige Firmen oder Sammler ihre Ware an. Trotzdem haben die österreichischen Mofas ihren Charme und Wiedererkennungswert. Wer schon mal ein Puch Moped gesehen hat, weiß, dass diese Zweiräder eine lange Geschichte zu erzählen haben.

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