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Der neue Porsche Cayenne GTS

Freunde des Cayenne dürfen sich freuen, denn Porsche bringt auch in diesem Jahr eine GTS-Version des Sportflitzers heraus. Diese Abkürzung steht für Gran Turismo Sport. Bisher gibt es fünf verschiedene Versionen der Edelkarosse aus Zuffenhausen. Der Porsche Cayenne GTS ist eine davon. Wir stellen den neuen Wagen an dieser Stelle vor.

Satter Sound

Seit Juli kann die GTS-Version des Cayenne beim Händler erstanden werden. Porsche versichert, dass seit dem ersten Cayenne kein stärkerer Saugmotor verbaut wurde, als in der neuen Variante des Sportwagens. Immerhin 20 PS mehr als der von 400 Pferdestärken anfgetriebene Cayenne S bringt der Porsche Cayenne GTS nun auf den Asphalt.

Porsche wollte allerdings seinen Kunden, die immerhin pro Jahr 60.000 Einheiten des Cayenne kaufen und den Wagen damit zum am meisten verkauften Auto aus dem Hause Porsche machen, etwas mehr bieten als nur zusätzliche Pferde unter der Haube. Der Sound soll satter sein, das Handling einfacher und er soll sich viel agiler bewegen. Das jedenfalls sind die Vorstellung von Projektleiter Julian Baumann, der den aktuellen GTS als die emotionalste Version bezeichnet.

Acht Zylinder sorgen unter der Haube für ordentlich Dampf. Laut einem Test der Süddeutschen Zeitung soll der Motor schon beim Starten auf 2000 Umdrehungen pro Minute hoch. Um den Sound den gewissen Push zu geben, haben die Mechaniker zwei Sound-Symposer verbaut. So wird das Ansauggeräusch in das Innere des Wagens umgeleitet. Klappen am Auspuff sorgen für noch mehr geräuschmäßigen Dampf.

4,8 Liter hat der Saugmotor, geschaltet wird über acht Gänge. Die Gangschaltung kann durch Paddeln am Lenkrad bedient werden. Das soll es für den Fahrer einfacher machen.

Benzinverbrauch etwas verbessert

Der Cayenne war immer verschrien, ein Benzinschlucker zu sein. Das ist jetzt mit der neuen Version des Porsche Cayenne GTS nicht ganz anders, aber es ist immerhin ein wenig besser geworden. Statt 13,9 Liter sollen jetzt offiziell 10,7 Liter auf 100 Kilometer verbraucht werden. Wer aber ordentlich aufs Pedal drückt, kann die Anzeige bis auf 18,4 Liter hochpushen, das jedenfalls schreibt die Süddeutsche. 90,774 Euro kostet übrigens der neue Cayenne ist damit um gute 15.000 Euro teurer als sein Vorgänger.

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