Excite

Porsche Boxter: Ein Roadster mit elegantem Cabrio-Feeling

Der Porsche Boxter kam 1996 und erhielt sein Design in Anlehnung an den Porsche 911. Mehr Rundungen prägen das Aussehen des sportlichen Roadsters. Aber auch ein paar technische Details trennen ihn vom Porsche Erfolgsmodell 911: Er besitzt mehr Auftrieb, der Unterboden ist vollständig verkleidet und er hat einen verbesserten vW-Wert.

Was die Innenausstattung angeht, hat man beim Porsche Boxter ein großes Repertoire an Extras und Variabilitätsstufen. Beispielsweise erhält man die Sitze mit elektrischer Lehnenverstellung und kann sie mit Leder und adaptiver Lehnenbreite aufrüsten. Was die Ausstattung angeht, wirkt das Serienauto in manchen Belangen ein wenig billig. Die Verarbeitung im Innenraum besteht mehrheitlich aus Plastik. Natürlich kann man dies gegen einen Aufpreis ersetzen, jedoch wird man die Hochwertigkeit des Serienwagens in Frage stellen.

Generell werden Boxter-Fahrer im Vergleich zum 911 mehr Platz im vorderen Fahrerraum vorfinden. Allerdings mangelt es an Beinfreiheit im hinteren Bereich. Zudem gibt es in dem Roadster von Porsche wenig Ablageflächen und Stauraum. Der Kofferraum bietet 280 Liter, auch wenn das Cabrio-Dach geöffnet ist. Was jedoch bei dem Wagentyp sehr erfreulich für Cabrio-Fans ist, ist das angenehme Feeling beim Fahren mit offenen Dach. Das Dach lässt sich bis zu einer Geschwindigkeit von 50km/h öffnen.

Für wenig Durchzug sorgt der Windschott zwischen den Kopfstützen, der auf Grund seiner Entspiegelung kaum auffällt. Für einen herkömmlichen Porsche Boxter zahlt man um die 46.000 Euro und erhält satte 255 PS. Beim Boxter S gibt es 55 PS mehr im Motor. Dafür steigt allerdings der Preis auf circa 56.000 Euro. Wer mit einem Roadster liebäugelt, sollte auf jeden Fall den Boxter Probe fahren. Das Cabrio-Feeling ist einwandfrei, wenn man bedenkt, dass Porsche nur auf die Idee kam, dieses Modell auf den Markt zu bringen, weil die Absatzzahlen so schlecht waren.

 

Deutschland - Excite Network Copyright ©1995 - 2020