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Peinliche Pannen bei der Schilderkennung

Mit dem neuen Opel Insignia sind nicht alle Neuheiten der Hit: Erkennbar sind peinliche Pannen bei der Schilderkennung, deswegen müssen hier echte Abstriche gemacht werden. Auf einer Autobahn werden dann schon einmal 70 km/h angezeigt, obgleich hier ein unlimitiertes Tempo angegeben ist. Eine solche Zusatzfunktion, die das Fahren erleichtern soll aber dann komplett versagt, ist absolut nicht emfehlenswert für Verbraucher.

Dabei ist es eine so gute Idee, dem Autofahrer all das abzunehmen, was er manchmal nicht leisten kann. Umso fataler, wenn diese Funktionen aussetzen und zusätzliche Probleme bereiten. Neue Fahrsysteme sollen helfen, schneller zu bremsen und eine gute Reaktionsfähigkeit zu übernehmen. Auch das Beobachten der Fahrbahn gehört zu den wichtigsten Tätigkeiten, die ein Autofahrer schaffen muss, hier sollen neue Systeme helfen, die Geschwindigkeitsbegrenzungen einzuhalten. Gerade bei längeren Strecken achten viele Hersteller derzeit darauf, dass ökonomisch gefahren wird, außerdem verhindert man so, dass Knöllchen wegen zu schnellen Fahrens ausgeteilt werden.

In vielen Fahrzeugen werden nun Lösungen angeboten, die zur Erkennung verschiedener Verkehrszeichen Hilfestellungen geben. Im neuen Opel hat man leider darauf verzichtet, die Kamera mit einem Navigationssystem zu koppeln und so jene Elektronik im Auto, die genaue Ergebnisse liefern kann. Wer zusätzlich weiß, wo er gerade ist, wird keine peinlichen Fehler wie 20 statt 70 km/h anzeigen. Schildererkennung ist zwar hilfreich, doch dann muss das System auch richtig funktionieren, damit die Kunden sich darauf voll verlassen können.

Quelle: focus.de

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