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Osnabrück ist Vorreiter in Sachen Elektro-Nahverkehr

Hoffentlich wird die Zukunft grün, was bedeuten würde, dass nicht nur Pkws alternativ betrieben werden sondern auch Nutzfahrzeuge. Es gibt Hoffnung, denn die ersten Elektro-Busse als Linienbusse sind direkt aus Italien in Deutschland eingetroffen. In Rom und Bologna transportieren sie schon Passagiere durch die engen Gassen. In Osnabrück kommen sie jetzt auch zum Einsatz. Sechs Meter lang sind sie und beinhalten 22 Sitzplätze. Die Stadtwerke in Osnabrück haben sich den BredaMenarinibus geordert und testen ihn gerade.

So läuft der Elektronische Nahverkehr in Osnabrück zwischen den Haltestellen Neumarkt und Marienhospital mit Batteriebetrieb. Ziel des Projektes ist die Umwelt zu schonen und Kosten zu sparen, denn die Stadtwerke erhoffen sich von dem Einsatz der Elektro-Busse als Linienbusse eine gewaltige Ersparnis der Betriebskosten. Allerdings gilt es noch einige Hindernisse zu bewältigen. Die Strombusse aus Italien haben nämlich nur eine Reichweite von etwa 80 Kilometer. Ein normaler Bus schafft zwischen 250 und 400 Kilometer. Zudem bietet er nur 80 Fahrgästen Platz.

So wird die Linie erstmal Stationen anfahren, die wenig besucht sind. Auch in anderen Städten plant man eine umweltfreundliche Linie wie z.B. in Kassel. Doch bis sich die Hybrid Transporter deutschlandweit etabliert haben, wird es wohl noch einige Jahre dauern. Bis dahin wird sich aber innerhalb dieser Technik noch viel getan haben, so dass diese Busse der Zukunft auch mehr Gäste und weitere Strecken bewältigen. Auf jeden Fall sind die Elektro-Busse als Linienbusse in Osnabrück ein gutes Vorbild und man kann hoffen, dass noch mehr Städte diese Nutzfahrzeuge verwenden werden.

Quellen: sueddeutsche.de, motorkultur.com
Bild: FaceMePLS (Flickr)

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