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Neues Opel Modell: Der Opel Karl - so kam er zu seinem Namen

Mit dem neuen Opel Modell Opel Karl will die Marke seine Palette an Kleinwagen komplettieren - nach dem "Adam" und dem neuen "Corsa" ist es nun das dritte Stadtauto innerhalb von 30 Monaten. Der ungewöhnliche Name soll vor allem Kunden in Deutschland ansprechen. In Großbritannien kommt das Modell unter dem Namen "Viva" auf den Markt. Da würde man hierzulande eher an Musikfernsehen denken.

Carl Opel war ein Sohn von Adam Opel, der die Marke im 19. Jahrhundert auf den Weg brachte. Mit seinen Brürdern Wilhelm und Friedrich machte der Sprössling des Firmengründers 1898 den bis dato größten Fahrradhersteller zu einem Autoproduzenten. Der Patent-Motorwagen war dann ein Jahr später das erste Automobil in der Geschichte der Marke Opel. Beim Autobauer ist es schon Tradition, dass die Modelle nach bedeutsamen Figuren in der Firmenhistorie benannt werden.

Der 3,68 Meter lange Kleinwagen soll vor allem alltagstauglich und praktisch sein. Der Opel Karl folgt quasi auf den Agila, für dieses Modell wird es aber keinen Nachfolger geben. Der Basispreis des kleinen Pkw Opel Karl soll unter 10 000 Euro liegen. Eine Konkurrenz zum Dacia Sandero ist damit, wie zunächst vermutet, nicht gegeben, denn dieses Modell gibt es schon ab 6890 Euro.

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Opel hat vielmehr im Blick, Kunden der GM-Marke Chevrolet auf seine Seite zu bringen. Denn diese werden in Deutschland nicht mehr angeboten. Als Kontrahenten für den Opel Karl werden eher der Fiat Panda, der Hyundai i10 oder der VW Up gesehen. Dass das Modell Karl heißt, und nicht Carl, wie der Name des Opel-Sohns eigentlich geschrieben wird, ist darauf zurückzuführen, dass der Name in Deutschland inzwischen meistens mit K geschrieben wird.

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