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Ohne Ärger mit dem Auto in die Werkstatt

Wer ein Auto hat, wird früher oder später einmal mit dem Fahrzeug in eine Werkstatt fahren müssen. Ob es nun zu einer Routineinspektion sei, oder weil etwas am Wagen kaputt ist und repariert werden muss, ganz ohne Werkstätten geht es nicht. Wenn der Wagen dann fertig ist, kommt häufig der große Hammer in Gestalt einer gesalzenen Rechnung. Eigentlich waren es ja nur Kleinigkeiten, die zu machen waren, doch trotzdem verlangt die Werkstatt einige hundert Euro.

Dabei kann man im Vorfeld schon einiges dafür tun, damit das Austauschen der Zündkerzen nicht so teuer wird, als hätte man einen neuen Motor eingebaut. Die Preisunterschiede zwischen den Werkstätten sind enorm, abhängig von der Lage, also ob es sich um ländliches oder städtisches Gebiet handelt, über die Konkurrenzsituation vor Ort bis hin zur Frage, ob es sich um eine freie Werkstatt oder eine Vertragswerkstatt handelt. Der berechnete Arbeitlohn pro Stunde liegt in einem Bereich von 40 bis 120 Euro, was natürlich auf den Rechnungsbetrag einen erheblichen Einfluss hat.

Der zweite entscheidende Faktor für den Preis sind die Ersatzteile, die während der Reparatur eingebaut werden. So benutzen freie Werkstätten häufig Teile aus dem freien Teilehandel, die deutliche günstiger sein können, als die Original-Ersatzteile eines Autoherstellers. Vertragswerkstätten benutzen in der Regel die Originalteile, wogegen die freien Werkstätten auch auf Wunsch Gebrauchtteile einbauen. Wie dramatisch sich das dann am Ende auf die Rechnung auswirken kann, verdeutlicht das Beispiel eines Kostenvoranschlages für die Nachrüstung eines Partikelfilters bei einem neun Jahre alten Audi A3. In einer Großstadt wollte eine Audi-Niederlassung für den Einbau satte 1 200 Euro haben, die freie Werkstatt auf dem Land dagegen hätte den Job für 640 Euro gemacht.

Quelle: n24.de
Bild: twelvizm (Flickr)

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