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Neue Regeln und neue Schilder im Straßenverkehr

Seit dem 1. September gelten auf deutschen Straßen veränderte Verkehrsregeln und auch neue Schilder werden Verkehrsteilnehmer jetzt häufiger zu Sehen bekommen. Einige Schilder werden nicht mehr aufgestellt und nach und nach bis 2019 abmontiert werden, zum Beispiel die Warnung vor Flugverkehr oder einem Gewässerrand neben der Fahrbahn. Wir fassen die Änderungen in aller Kürze zusammen.

Der Kern der Neuerungen betrifft die Radfahrer. Die bislang strikte Trennung zwischen Radweg und Fahrbahn für Autos wird gelockert. Ein blaues Gebotsschild trennte bislang beide Strecken, in Zukunft darf ein solches Schild nur noch aufgestellt werden, wenn es für Radfahrer zu gefährlich wäre auf der Straße zu fahren. Wo es nicht steht, darf der Radfahrer zwischen Radweg und Straße wählen.

Auch dürfen in Zukunft Radwege links benutzt werden, sofern ein Schild "Radverkehr frei" dieses erlaubt. Damit wird von den Autofahrern beim Linksabbiegen ein erhöhtes Maß an Aufmerksamkeit gefordert, denn Radfahrer können nun von beiden Seiten kommen. Sogar gegen eine Einbahnstraße dürfen Radler in Zukunft in manchen Situationen fahren. Ein Schild weist auf diese Möglichkeit hin, fehlt es, bleibt es verboten, entgegen der Fahrtrichtung zu fahren.

Neue Schilder zeigen zukünftig an, ob eine Sackgasse für Fußgänger und Radfahrer durchlässig ist. Inlineskater werden nun wie Fußgänger behandelt, bekommen sogar ein eigenes Schild, welches anzeigt, wo sie abseits des Fußweges fahren dürfen. Gibt es einen Schutzstreifen für Fahrradfahrer auf einer Straße, darf nicht mehr darauf geparkt werden. Wenn es die Situation erfordert, darf man allerdings den Streifen überfahren. Auch neu ist, dass von nun an in Fahrradanhängern bis zu zwei Kinder unter sieben Jahren transportiert werden dürfen.

Quelle: bild.de, welt.de
Bild: dido-ob (Pixelio)

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