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Neue Radartechnik: Keine Chance für Raser

Jedem Berufspendler wird es allgegenwärtig sein - auf der eigenen Strecke sind fest installierte Blitzer und eben vor diesen Blitzern bremst man ab. Neben den fest installierten Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen gibt es aber auch noch Lasermessungen, Videowagen und mobile Geschwindigkeitsmesser. Alle haben eins gemeinsam: Sie kämpfen gegen Geschwindigkeitsübertretungen.

Die neue Radartechnik setzt dabei auf Unauffälligkeit. Neben dem unscheinbaren Äußeren soll auch der Rotblitz wegfallen. Dieser kann durchaus in einer Schrecksituation verkehrsgefährdende Manöver verursachen. Die Neuartigen Geräte setzen daher auf Schwarzlicht, das für das menschliche Auge nicht sichtbar ist. Versteckt in einer Säule oder eingebaut in die Seitentür eines parkenden Autos, sind die neuartigen Blitzer für die Kontrollierten meist nicht auszumachen.

Um bei solchen versteckten Anlagen nicht in den Verruf der Abzockerei zu gelangen wurde in einigen Städten wie Düsseldorf sogar das Maximaltempo auf 70 km/h erhöht. Im innerstädtischen Tunnel richtete die Stadtverwaltung einen Blitzer ein, der mit der Schwarz-Blitz-Technik arbeitet.

Auch viele andere Städte sind an den Schwarzblitzmessern interessiert, so dass die alterhergebrachten Blitzkästen zunehmend vom Straßenbild verschwinden werden. Die neuen Geräte sind nicht nur sicherer, sondern steigern auch die Erfolgsquote. Bisher fallen von 200.000 Blitzerfotos in Düsseldorf fast 100.000 heraus, weil entweder der Fahrer nicht ermittelt werden kann, oder keine eindeutige Fahrzeugzuweisung möglich ist. Dies soll sich mit der neuen Technik erheblich verändern.

Die Firma Robot Visual Systems ist mit ihrer fortschrittlichen Technik derzeit die Nummer 1 in Sachen Schwarzblitzgeräten. Auf ihrer Internetpräsenz veröffentlichte die Firma eine Karte eines Thüringer Tunnels, auf der sie die einzelnen Blitzerstationen markierte.

Quelle: welt.de
Bild: Last Hero (Flickr)

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