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Herkömmliche Motorrad-Batterie austauschen - wartungsfreier Akku verspricht mehr Komfort

Nur mit einer funktionsfähigen Batterie lassen sich Motorrad und Autos starten. Bei kaltem Winterwetter versagt sogar eine Batterie, die scheinbar noch in Ordnung war. Bei günstigen Säurebatterien darf der Besitzer nicht das regelmäßige Nachfüllen mit destilliertem Wasser vergessen, wenn sie mehrere Jahre ihren Dienst tun sollen. Irgendwann kommt der Zeitpunkt, wo man eine Auto- oder Motorrad-Batterie austauschen muss.

Vorsichtiger Umgang beim Umgang mit Schwefelsäure

Beim Auto lässt sich im Gegensatz Motorrad eine Batterie leicht austauschen. Beim Motorrad muss oftmals ein Teil der Verkleidung oder auch die Sitzbank abmontiert werden, damit man an die Batterie gelangt. Irgendwann kommt der Zeitpunkt, wo die Batterie im Motorrad gewisse Verrottungserscheinungen zeigt. Die Kabel- und Batteriekontakte sind oxydiert. Die alte Batterie ist tot.

Um den Akku am Motorrad austauschen zu können, muss als erstes die alte Batterie ausgebaut werden. Dazu werden die Kontakte abgeschraubt und die Batterie entnommen. Dabei achtgeben, zu jeder Schraube gibt es immer eine entsprechende Mutter. Die ausgebaute alte Batterie nicht einfach wegwerfen. Es sind auf jeden Altakku beim Motorrad noch 7,50 Euro Pfand drauf.

Wer anstelle einer wartungsfreien eine lediglich trocken vorgeladene Fahrzeugbatterie verwendet, muss diese mit Batteriesäure auffüllen. Die erforderliche Schwefelsäure gibt es bei jedem Autoteilehändler. Das destillierte Wasser wird für eine neuwertige Batterie noch nicht gebraucht. Destilliertes Wasser braucht man später für die regelmäßige Wartung der Batterie.

Zum Einfüllen der nicht ganz ungefährlichen Batteriesäure eignet sich eine kleine Spritzflasche besser als eine unhandliche originale 1-Liter-Säureflasche. Nachdem die Batterie bis zur Markierung mit Säure aufgefüllt ist, lässt man sie zwei Stunden ruhen. Die Stöpsel bleiben in dieser Zeit offen. Vor dem Einbau sollte die Spannung, prüft ein Multimeter, um die 12 V betragen. Zum Schluss gibt man noch etwas Polfett an die Pole. Das Motorrad sollte nun anspringen.

Regelmäßige Wartung einer Bleibatterie

Wer eine Motorrad-Batterie nicht vorfristig austauschen möchte, muss insbesondere bei Verwendung einer nicht wartungsfreien Bleibatterie regelmäßig eine Wartung vornehmen. Mit der Zeit sinkt aufgrund von Verdunstung der Flüssigkeitsstand. An der Batterie ist eine Markierung angebracht, bis zu der destilliertes Wasser aufgefüllt wird. Mit einem Säureheber lässt sich bei Bedarf die Säuredichte prüfen. Liegt die unter 1,18 Gramm ist die Batterie reif für einen Austausch.

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