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Mit Karacho zum Unfall

Durch zu hohe Geschwindigkeit eines Fahrzeuges können sehr schnell schwere Unfälle passieren. Wer sich nicht an die Richtgeschwindigkeit auf den Straßen hält und einen Unfall verursacht, wird in den meisten Fällen schwer bestraft. Aber die Fahrer tragen eine Mitschuld, die sich nicht an die vorgegebene Geschwindigkeitsbegrenzung halten und auch nicht Unfallverursacher sind, laut neuem Verkehrsrecht des Landgerichts Karlsruhe. Ein PKW geriet mit einer begutachteten Geschwindigkeit zwischen 150 und 170 km/h in einen ins Schleudern geratenen LKW, der quer auf der Straße stand.

Das Auto konnte auf Grund zu hoher Geschwindigkeit nicht schnell genug abbremsen und prallte in das andere Fahrzeug. Der Aussage des PKW-Fahrers, dass der Unfall nicht unabwendbar gewesen sei, stimmten die Richter, laut neusten Motor News, nicht zu. Somit erhielt der Autobahn-Raser Mitschuld und musste für einen Teil der Unfallskosten aufkommen, denn er kann sich nicht den Betriebsschaden, der durch den Verursacher des Vorunfalls, also der LKW-Fahrer, ersetzen lassen. Das Urteil zum Autounfall wäre anders ausgefallen, wenn der Fahrer sich an die Richtgeschwindigkeit gehalten hätte.

Auf Autobahnen ohne Geschwindigkeitsbegrenzung gilt indirekt die Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h. Wer sich nicht daran hält, tut dies auf eigene Gefahr. Kommt es zu einem Unfall, fallen hohe Kosten für den Autoraser an, wie das neue Verkehrsrechtjetzt vorsieht. Die Mitschuld kann dabei bei bis zu 70 Prozent liegen. Dieses Tempolimit von 130 km/h ist vielen Fahrern nicht bewusst, aber Haftungs- und versicherungsrechtlich gilt es bei Unfällen. Fast jeder dritte schwere Unfall wird durch zu hohe Geschwindigkeit verursacht, wobei Menschenleben in Gefahr geraten, wie Motor News informieren.

Quellen: autogazette.de, welt.de
Bild: Grzesiek (Flickr)

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