Excite

Mehr Verkehrssicherheit mit ESP

ESP ist ein wichtiges Autozubehör, was bei unebenen Straßen, zu hohen Geschwindkeiten und in engen Kurven einen gut Halt des Fahrzeuges bewirkt. Immer mehr Neuwagen bieten das Programm als Basisausstattung an. 2009 wurde es bei 60 Prozent der Neuzulassungen angegeben. Deswegen fordern die Politik und die Automobilexperten eine ESP-Pflicht für alle Pkws.

ESP hat noch keine lange Tradition in Deutschland. Ab 1997 bauten immer mehr Fahrzeughersteller das System in ihre Wagen ein, nachdem die Mercedes A-Klasse beim Elchtest durchgefallen war und nur durch das Stabilitätssystem Halt bekam.

Es funktioniert indem einzelne Räder gezielt abgebremst werden und die Motorleistung bei Schleuderbewegungen automatisch heruntergefahren wird, was für Stabilität sorgt. Durch die Innovation werden viele Schleuderunfälle verhindert und es kommen weniger Menschen auf den Straßen ums Leben. ESP gilt sogar neben dem Sicherheitsgurt als Lebensretter Nummer 2. Deswegen wurde auch die ESP-Pflicht eingeführt. Ab November 2014 müssen alle Neuwagen die Autosysteme gegen Schleudern integrieren. Beim Autokauf sollte man darauf achten, dass das Auto dieses Extra hat.

Besonders bei Kleinwagen könnte es schwierig werden, da es sie nur gegen Aufpreis und mit bestimmten Motorisierungen mit dem Stabilitäts-Manager gibt. Dagegen sind diese Sicherheitssysteme beispielsweise beim Smart fortwo, beim Toyota iQ sowie beim Polo Standard. Es wird nicht mehr lange dauern, bis die Autoindustrie begriffen hat, dass dieses kleine Extra ein Muss bei ihren Fahrzeugkonstruktionen sein wird und Käufer darauf bestehen. Denn das Autozubehör ESP senkt die Zahl der Autounfälle und das ist vom Vorteil aller Verkehrsteilnehmer.

Quellen: morgenpost.de, welt.de
Bild: JaseMan (Flickr)

Deutschland - Excite Network Copyright ©1995 - 2017