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Mehr Sicherheit durch Totwinkel Assistenten

Neue Totwinkel Assistenten im Auto sollen Unfälle vermeiden, da dieses schlaue Autozubehör auf die gefährlichen Toten Winkel aufmerksam machen. Die Zahl der Unfälle, die auf Grund von Fehlverhalten am Steuer, besonders in Bezug auf ungenügende Umsicht beim Fahrstreifenwechsel, ist gestiegen. Jedes Jahr ereignen sich etwa 9.500 Unfälle durch Toter Winkel, da die Fahrer andere Autos beim Streifenwechsel auf der Autobahn nicht gesehen haben.

Auch geschliffene Spiegel, die das Sichtfeld des Fahrers vergrößern sollten, helfen bei diesem Problem wenig. Der erste Totwinkel Assistent wurde von Volvo auf den Markt gebracht. Schon 2001 präsentierte die schwedische Automarke sein Blind Spot Information System, auch BLIS genannt. Durch zwei digitale Kameras, die an den Außenspiegel befestigt sind, werden in einer Sekunde 25 Bilder des Umraumes des Autos geknipst. Durch eine Leuchtanzeige erfährt der Autofahrer, ob die Bahn frei ist. Das Volvo Totwinkel-System hat allerdings den Nachteil, dass es nicht auf Fußgänger, Fahrradfahrer und Mopeds reagiert.

Außerdem schaltet es sich bei starken Schnee-, Hagel- und Nebelstürmen ab. Neue Assistenzsysteme bietet auch Audi an. Allerdings nutzt diese Marke für die Sicherheit Radarsensoren, die hinter der Stoßstange untergebracht sind. Damit soll das Problem Toter Winkel gelöst werden, denn die Sensoren scannen die beiden Fahrzeugseiten auf unbekannte Objekte ab. Doch starken Kurven kann das Überwachungssystem nicht standhalten. Die meisten Autohersteller lassen sich diese Assistenzsystem viel kosten. Dagegen gibt es die Spurwechsel Assistenten bei Madza in einigen Modellen der Kompaktklasse serienmäßig dazu. Ob neue Assistenzsysteme in der Entwicklung sind und ob dieses Autozubehör bald zur Grundausstattung gehört, steht noch in den Sternen.

Quellen: auto-motor-und-sport.de, spiegel.de
Bild: Onnola (Flickr)

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