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Mehr Sicherheit durch Rüttelstreifen

Mit Rüttelstreifen sollen jetzt unvorsichtige Autofahrer davor gewarnt werden, gefährliche Ausweichungen auf den Fahrbahnen vorzunehmen. Wie die Motor-News berichten, sollen diese schon bald auf Deutschlands Autobahnen zu finden sein. Sechs Jahre lang testete die die Bundesanstalt für Straßenwesen diese Methode und erzielte sehr gute Ergebnisse: 43 Prozent weniger Unfälle. Durch die Einführung von Rüttelstreifen kamen weniger Fahrzeuge vom Weg ab, was die Folge hatte, dass es zu weniger Crashs kam. Denn fährt ein Wagen über diese Hubbel, wird das Fahrzeug automatisch durchgeschüttelt und der Fahrer weiß, dass er von der Fahrbahn abgekommen ist.

In Holland sind die Rüttelsteifen schon lange umgesetzt worden und nun will Deutschland die Hubbel Straßenmarkierung importieren. Dort heißt das Konzept Shared Space. Dabei soll der öffentliche Raum selbsterklärend sein und den Leuten deutlich und auf einfache Art und Weise zu verstehen geben, wie sie sich verhalten müssen, um weder sich selbst noch die anderen zu gefährden. Die Löcher auf der Autobahn funktionieren, denn das Nachbarland gehört in Sachen Verkehrsicherheit zu den drei sichersten Ländern Europas. Deutschland muss sich erst noch beweisen.

Denn auf Autobahnen und vor allem auf Landstraßen, auf denen die Gefahr fünfmal höher ist, erleiden immer mehr Menschen den Unfalltot. In den Bundesländern Brandenburg, Sachsen und Thüringen wurde nun die Straßen Sicherheit unter die Lupe genommen und die niederländische Methode eingeführt. Das Resultat ist, dass ein Drittel weniger Unfälle auf den Versuchsstrecken vorkommen. Auch Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg haben sich dem Projekt angeschlossen und Rüttelsteifen auf einigen Strecken eingeführt.

Quellen: spiegel.de, auto-motor-und-sport.de
Bild: Wessoo (Flickr)

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