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Mehr Sicherheit auf Deutschlands Straßen durch neue Verkehrskontrolle für Lkws

Laut der Motor-News wird die neue Verkehrskontrolle für LKWs bald Standard auf deutschen Autobahnen sein, um eventuelle Mängel oder auch Überlastung frühzeitig zu ermitteln und somit die ausgehende Gefahr zu verringern. Mittels Sensoren und Infrarotkamera werden in der Nähe von Bad Aibling (Kreis Rosenheim) auf der Teststrecke A8 LKWs auf Mängel geprüft. Dabei kann man mit der neusten Technik ermitteln, ob der LKW überladen ist, die Bremsen funktionieren oder die Reifen abgefahren sind. Diese Messtechnik kostet mehrere Millionen, die zum Teil von der EU gesponsert wurden.

Das EU-Projekt ASSET-Road geht jetzt in den Testbetrieb, für den die Polizei verantwortlich ist. Die neue Verkehrskontrolle für LKWs wurde auf die A8 gelegt, da auf dieser Strecke viele Brummer unterwegs sind. Außerdem wurde die Autobahn vor kurzem neu saniert, so dass der Einbau der Sensoren für die Verkehrskontrolle vereinfacht wurde. Die A8 war bei den LKW-Fahrern bekannt dafür, dass auffällige Lastwagen per Hand von der Polizei heraus gewunken wurden. Dazu erklärt die Polizei, dass die Auswahl nicht immer leicht ist, denn überlastete Laster kann man schwer erkennen.

Doch diese sind die gefährlichsten Fahrzeuge auf der Straße. Das teuere Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, die immer steigenden Unfälle auf deutschen Straßen durch LKW-Kontrollen zu verringern. Laut Experten tragen die vielen Lastwagen-Kolonnen auf den Autobahnen eine große Mitverantwortung für die vielen und schweren Unfälle auf den Straßen. Ob sich die neue Verkehrskontrolle für LKWs bewährt, wird sich nach der Testphase zeigen - und die Motor-News werden hoffentlich von weniger tragischen Unfällen auf den Autobahnen berichten.

Quellen: sueddeutsche.de, br-online.de
Bild: Rainer Sturm (Pixelio)

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