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Luft und Licht mit Schiebedächern zum Nachrüsten

Schon in den 80er Jahren waren Schiebedächer zum Nachrüsten angesagt, doch durch die Aufstieg der Klimaanlage als beliebtes Autozubehör, wurde die Nachfrage nach den Licht- und Frischluft bringenden Schiebedächern immer kleiner. Doch jetzt erleben die Dächer zum Schieben ein Comeback. Ein Grund dafür kann ein wachsendes Umweltbewusstsein sein. Aber Schiebedächer haben gegenüber Klimaanlagen auch den Vorteil, dass sie Sauerstoff liefern. Eine Klimaanlage kann die Luft nur kühlen, aber nicht erneuern. Ein weiterer Aspekt ist, dass mehr Licht ins Auto fällt und es keine Zugluft gibt.

Zum einen gibt es Faltdächer zum Nachrüsten aber auch Glasdächer, die man entweder manuell oder elektronisch bedienen kann. Mittlerweile kann man die luftigen Autoteile in jeden Wagen einbauen. Doch sollte man die Allgemeine Betriebserlaubnis beachten. Diese gibt Auskunft welche Schiebedächer zum Nachrüsten in welchen Autotyp gehören. So muss jede Nachrüstung von Schiebedächern von einem Sachverständigten abgenommen und bei der Zulassungsstelle gemeldet werden. Die Preise für die Dächer liegen zwischen 180 und 500 Euro. Manuelle Schiebedächer sind günstiger als elektronisch. Faltdächer kosten um die 1000 Euro.

Auch bei der Montage lassen sich große Preisspannen erkennen. Elektronische Schiebedächer sind schwieriger einzubauen, so dass man bis zu 500 Euro für den Einbau zahlt. Auf billige Varianten sollte man verzichten. Die Qualität und Funktionalität ist bei denen eher ausreichend. Auch sollte man eine gute Werkstatt für die Montage wählen. So gibt es zertifizierte Werkstätten, die die Schiebedächer zum Nachrüsten sorgsam ins Autodach einbauen, denn der Umbau ist sehr komplex, so dass man nur einem Profi, der sich mit diesem Autozubehör auskennt, aussuchen sollte.

Quellen: fr-online.de, autowebsite.de
Bild: Hong Kong dear Edward (Flickr)

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