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London: Rosa Fahrbahnen nur für Frauen?

  • Website Sheilas Wheels

Ein Autoversicherer in London ist darum bemüht, Frauen im Straßenverkehr mehr Sicherheit zu gewährleisten, deswegen sollen nach dem Willen des Unternehmens rosa Fahrbahnen eingeführt werden, auf denen nur weibliche Autofahrer ihr Pkw steuern dürfen. Was sich anhört, wie ein sexistischer Witz, ist durchaus ernst gemeint.

Denn die Firma ist spezialisiert auf weibliche Verkehrsteilnehmer. Der Autoversicherer ist damit quasi ein Experte für Frau am Steuer. Und stilecht heißt die Firma dann auch "Sheilas' Wheels". Die Autoversicherung legte nun eine Statistik vor, aus der hervorgeht, dass Frauen pro Jahr zwar nicht in mehr Unfälle verwickelt sind, als Männer. Aber sie tragen viel schwerere Verletzungen davon.

Und deswegen soll es für die Londonerinnen im Straßenverkehr sicherer werden - sie sollen eigene Fahrstreifen bekommen. Und diese würden dann in knalligem Pink gehalten, damit sie auch gut zu erkennen sind. Es klingt skurril und natürlich total machomäßig, aber wieso eigentlich nicht. Diese Fahrbahnen wären dann auf jeden Fall sofort zu erkennen. Und niemand würde zweifeln, welches Geschlecht hier freie Fahrt hat.

Billig ist das Vorhaben aber nicht - sollte es denn tatsächlich in die Tat umgesetzt werden. Mit 1,47 Milliarden Pfund veranschlagt der Autoversicherer die Kosten für die Umlackierung der Straßen in rosa. Aber Andy Sommer, Sprecher von "Sheilas' Wheels" äußerte sich gegenüber verschiedenen Medienvertretern, dass er sich sicher sei, dass sich eine solche Investition lohnen würde und eine höhere Verkehrssicherheit zur Folge hätte.

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