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Carbon - der magische Stoff der Autoindustrie

Jeder Wagenhersteller versucht einen Leichtbau in seiner Produktpalette zu integrieren, denn umso leichter die Autoteile sind, desto weniger Spritverbrauch hat der Pkw und das gefällt den Kunden. Deswegen erblickt man bei allen Marken neue Modelle, bei denen stark auf die Linie geachtet wurde. Die Konkurrenz schläft nicht und so hat sich ein regelrechter Machtkampf zwischen den Herstellern entwickelt. Mit dabei ist BMW mit seinem Mega City Vehicle, was als Lösung für große Metropolen dienen soll.

Immer noch schwer ist der Leichtbau von Lamborghini. Auf verschiedenen Veranstaltungen wurden Journalisten eingeladen, um die schlanke Schönheit zu begutachten. Auch bei Daimler ist Autogewicht ein Thema. Dabei soll eine Kooperation mit einer japanischen Firma helfen, Serien-Autoteile aus Carbon herzustellen, die dann in die gängigen Modelle integriert werden. Bei VW ging die PR sogar so weit, dass man das umweltfreundliche Ein-Liter-Auto XL1 im Öl-Emirat Katar vorstellte. Leichte Autos aus Carbon sind in und das merkt man sehr stark in der Presse. Die Mitteilungen zu den Neuheiten häufen sich und jeder Hersteller will an erster Stelle stehen.

Das Material Carbon macht die Leichtgewichte möglich, denn der Druck auf die Wagenhersteller wächst. Nicht nur die Politik will saubere Autos sondern auch die Käufer. Denen ist es egal, ob es möglich ist, das Gewicht einer Komfort-Limousine zu verringern. Hauptsache der Wagen wiegt und verbraucht wenig. Mit Carbon wird dieses Zauberstück möglich. Jedoch sind die Preise für den Stoff aus der Weltraumforschung sehr happig. So wird ein Leichtbau wahrscheinlich im Preis steigen, wenn sein Autozubehör aus dem Wunderstoff sind.

Quellen: sueddeutsche.de, welt.de
Bild: SOCIALisBETTER (Flickr)

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