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Vier minus drei: Neue Modelle von Lancia

Lancia präsentiert gleich vier Neuwagen auf dem Genfer Autosalon, der im März stattfindet. Jedoch erscheint die Nachricht wie ein Schwindel, wenn man genauer hinschaut. Denn von den vier Neuheiten sind zwei Modelle dabei, die man schon aus der Vergangenheit kennt: Der Delta und der Minivan Musa. Ein neuer Lancia, besser gesagt, vier neue Lancias, wird man in Genf somit nicht finden. Des Weiteren werden Experten feststellen, dass die Wagen sehr stark an Chrysler-Autos erinnern.

Hintergrund dafür ist, dass Fiat letztes Jahr den Chrysler-Konzern übernahm und nun die amerikanischen Modelle an den Mann gebracht werden müssen. Das passiert, indem man ihnen einfach das Lancia-Emblem verpasst. Der Ypsilon ist dagegen eine Ausnahme. Der Kleinwagen der neuen Flotte ist 3,84 Meter lang und soll unter dem Motto 'Luxus-Cityflitzer' verkauft werden. Das ist er auch, schaut man in sein Innenleben, in dem Leder und Lack glänzen. Zudem ist der kleine Lancia auf dem neusten Stand der Technik.

Neue Modelle bei der Motorisierungen und eine Start-Stopp-Automatik, sparen Sprit, wenn man in der Stadt unterwegs ist. Etwa 4 Liter verbraucht man auf 100 Kilometern und das ist niedrig. Er ist eines Blicks wert, wenn man nach Genf geht. Doch neben dem Kleinwagen kann man keine großen Überraschungen erleben. Anders als man den Abverkauf mit dem Emblem-Schwindel in Deutschland versucht, ist es in England. Dort werden die neuen Modelle mit einem Chrysler-Loge in den Läden stehen, Lancia bietet dort schon lange nicht mehr seine Neuwagen an.

Quellen: spiegel.de, auto-news.de
Bild: M.Peinado (Flickr)

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