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Kia will die Mittelklasse erobern

Der neue Kia Optik soll die Mitstreiter VW Passat, Peugeot 508, Citroen C5 oder Mazda 6 in den Schatten werfen und der Neuwagen hat auf jeden Fall das Potential dafür. Das Design sieht gut aus und spricht an. Der Wagen ist 4,85 Meter lang und hat einen Innenraum, der sehr ansprechend ist. Der Kia Optima kann beispielsweise mit vollklimatisierten und elektrisch verstellbaren Sitzen bestellt werden. Daneben hat man eine Beinfreiheit, die man nur von wenigen Wagen der Mittelklasse kennt.

Jedoch könnten große Personen ein Problem mit dem Dach haben. Denn die neue Kia Optik schließt eine coupéartige Linie des Fahrzeuges ein, so dass das Dach sehr niedrig liegt. Ein neuer Optima ist trotzdem ein Konkurrent, der es mit anderen Lieblingen der Mittelklasse aufnehmen kann. Das liegt an der Komfortausstattung, die Sitzheizung, elektrisches Sonnendach sowie eine ausgefeilte Festplattennavigation mit Bluetooth beinhaltet. Allerdings hinkt die Motorisierung hinterher, denn ein Durchschnittsverbrauch von fünf Litern ist keine überzeugende Umweltleistung. Da hat der VW Passat mehr zu bieten.

Jedoch will der Konzern 2012 die Hybridversion des Neuwagens rausbringen. Ob diese den Nachteil dann ausgleichen kann, wird sich zeigen. Ein weiterer Punkt, der die Kia Fans enttäuschen wird, ist das mangelnde Angebot von Assistenzsystemen. Trotzdem spricht das Unternehmen die Kampfansage laut aus und will mit dem Preis punkten: In den USA wird man für die Basisversion etwa 19.000 Dollar, das sind 14.000 Euro, zahlen. In Deutschland wird die neue Kia Optik die Fahrer um die 25.000 Euro kosten, was für Neuwagen dieser Klasse ganz ordentlich ist.

Quellen: news.de, focus.de
Bild: sarahlarson (Flickr)

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