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KFZ-Versicherungen im Preiskampf

Neben den Neuwagen-Händlern stecken nun auch die Versicherungen in einem knallharten Preiskampf. Zwar ist die Abwrackprämie aufgebraucht und ausgelaufen, doch bedeutet das noch keinesweg das Ende der guten Nachrichten für die Verbraucher. Die Flut an Neuanmeldungen, die durch die staatliche Unterstützung über das Land gekommen ist, hat auch dazu geführt, dass die Anbieter von Autoversicherungen um die neuen Kunden mit kräftigen Preisnachlässen gekämpft haben.

Experten rechnen mit einem starken Rückgang der Neuanmeldungen, die meisten haben ihren Neuwagen nun eben schon etwas eher als geplant gekauft. Dadurch wird der Druck auf die Autoversicherer noch größer, so dass mit einem Anstieg der Preise in naher Zukunft eher nicht zu rechnen ist. Der Markt der Versicherungen bleibt stark umkämpft.

Doch dabei geht es keineswegs nur um Neuanmeldungen, auch ein Wechsel der Versicherung ist ja durchaus möglich und häufig lukrativ. Der Vergleich der Angebote lohnt allemal, denn die Unterschiede zwischen den Tarifen der verschiedenen Versicherer liegen bei bis zu 50 Prozent. So hat das Verbraucherportal toptarif.de ermittelt, dass eine Familie in Berlin für ihren vierjährigen Opel Astra Kombi günstigstenfalls nur 238 Euro für die Haftpflichtversicherung zu bezahlen hat, bei der teuersten Versicherung hingegen satte 471 Euro.

Die Wechselfrist endet erst Ende November, noch ist also Zeit zu vergleichen. Allerdings sollte man neben dem Preis noch auf einige andere Dinge achten, bevor man wechselt. So sollte die Deckungssumme mindestens 100 Millionen Euro betragen, damit man auch bei größeren Schäden auf der sicheren Seite steht. Es gibt auch Versicherungen, die Schäden bei grober Fahrlässigkeit regulieren, ausgenommen natürlich Unfälle, die man unter Drogen- oder Alkoholeinfluss verursacht hat.

Quelle: bild.de
Bild: Claudia35 (Pixelio)

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