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Italienische Luxuswagen haben Krise sehr gut überstanden

Wie die Motor-News berichten, haben italienische Autohersteller von Luxusautos sehr wenig oder gar nicht in der Finanzkrise geschwächelt, obwohl die Preise für die Sportwagen im Durchschnitt zwischen 115.000 und 360.000 Euro liegen. Die einzelnen Marken, die für Reichtum, Schönheit und Leben in Saus und Braus stehen, haben sogar Anfang 2010 leichten Plus zu vermerken. Somit kann man sagen, dass die Wirtschaftskrise eher die kleinen Fische zum Ertrinken gebracht hat, wie man bei Opel sehen konnte. Doch um das Finanzloch zu überstehen, wurden auch Strategien angewandt.

Beispielsweise hat die Luxusmarke Maserati Sparmaßnahmen und Kurzarbeit gewählt, um die Krise zu überstehen, die Mitarbeiter zu schützen und Anfang 2010 wieder Umsatz zu machen. Auch Ferrari hat sich gut geschlagen, obwohl es in der Vergangenheit für diese Nobelmarke schon mal brenzlig wurde. 1993 ging der Konzern beinahe Pleite, doch 2010 steht das berühmte Rot wieder ganz vorn, was auch daran liegt, dass man aus der Vergangenheit gelernt hat. Das Unternehmen baute die Auslandspräsenz aus.

Auch Lamborghini hatte schon schwere Zeiten hinter sich, wie beispielsweise einen Konkurs und fünf Besitzerwechsel. Doch die Marke sieht eine rosige Zukunft und will den Markt in China ausweiten. Dort wächst die Zahl der Millionäre täglich, die sich die PS-starken und teueren Luxusautos leisten können. Deswegen steigen auch die Stückzahlen der exklusiven Sportwagen, was die Unternehmen in den letzten Jahren versucht haben zu vermeiden, um die Exklusivität der Fahrzeuge nicht zu gefährden. Inwiefern italienische Autohersteller von der Entwicklung des Finanzmarktes in den nächsten Monaten profitieren, werden die Motor-News berichten.

Quellen: faz.net, im-auto.de
Bild: Raj Taneja (Flickr)

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