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Im Auto übernachten - Tipps für den Trip in den Urlaub

Als Fahrer ist das außerplanmäßige Nickerchen auf dem Fahrersitz nichts Ungewöhnliches. Das gilt in vielen Fällen sicherlich auch beim längeren Trip in den Urlaub. Im Auto zu übernachten, gehört eher nicht zum alltäglichen. Dabei ist es je nach Fahrzeuggröße und Ausstattung gut möglich, mit entsprechender Planung im Auto zu übernachten.

Kleinwagen sind für eine bequeme Übernachtung weniger geeignet

Wenn man im Auto übernachten will, braucht man nur das richtige Equipment. Ohne etwaige Unterkünfte vorzuplanen oder vorbuchen zu müssen, kann die Reise losgehen. Meist lässt sich das Auto mit wenigen Handgriffen zum Wohngemach erklären. Das hat den Vorteil, dass man sich keinen Wohnwagen oder Caravan anschaffen muss. Zum Equipment für die Autoübernachtung gehört beispielsweise solches Zubehör wie Dach- oder Heckzelte.

Im Allgemeinen ist ein komfortables Übernachten vor allem in größeren Fahrzeuge möglich. Es bietet sich auch ein größerer Kombi an. Bei Klein- oder Mittelklassewagen kann man von einem angenehmen Übernachten eher nicht sprechen. Die Lösung hierfür wäre ein passendes Autozelt. Anhängerzelte und Dachzelte bringen das Bett gleich mit.

Im Auto zu übernachten, geht bei vollständig umklappbaren Vordersitzen. Gut ist auch die Lösung beim Kombi mit der umklappbaren Rückbank. Zu empfehlen sind in jedem Fall Ausgleichspolster, um eine ebene Liegefläche zu erhalten. Da meist in der wärmeren Jahreszeit im Auto übernachtet wird, schaden Moskitonetze für das Seitenfenster, die Schiebetür oder die offene Heckklappe nicht.

Für ausreichende Belüftung sollte man immer sorgen. Entsprechende Lüftungsbleche für Van und Pkw bieten eine brauchbare Luftzirkulation. Da übernachten im Auto eine Art von Camping ist, kann man sich den Aufenthalt mit nützlichem Zubehör wie Gaskocher und gasbetriebener Kühlbox angenehm machen.

Parken und Schlafen für eine Nacht auf öffentlichem Parkplatz kein Problem

Im Auto zu übernachten ist nach derzeitiger Rechtslage nicht verboten. Allerdings beschränkt die Straßenverkehrsordnung das Übernachten und damit Parken auf eine Nacht, zumindest auf öffentlichen Parkplätzen. In vielen Regionen verbieten entsprechende Verbotsschilder ein Campen außerhalb der dafür vorgesehenen Campingplätze. Da kann das Aufbauen von Tisch und Stuhl vor dem Fahrzeug schon als Campen gewertet werden und somit dem Verbot unterliegen.

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