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Höchstgeschwindigkeiten bei der Oldtimer Rallye Colorado Grand

Jedes Jahr im September treffen sich Autofans vier Tage lang in den USA, um an der Oldtimer Rallye Colorado Grand teilzunehmen und ihre, oftmals millionenschweren, Gebrauchtwagen auszuführen. Dabei gelten keine Geschwindigkeitsbegrenzungen, was natürlich viele Teilnehmer anlockt. Viele der Teilnehmer nennen aber noch einen anderen Grund, warum sie dabei sind: Die atemberaubende Landschaft. Die Strecke führt von Vail über Grand Junction, Aspen nach Steamboat Spring. Von dort geht es zurück nach Vail. Das Oldtimer Treffen lockt jährlich immer mehr Personen an. Jedoch können nur 100 Autos starten.

Die Teilnahmegebühr beträgt 7000 Dollar. Somit kann man sich vorstellen, wer bei der Oldtimer Rallye Colorado Grand dabei ist. Es sind Leute, die die Traumautos mit hohen PS-Zahlen in den Garagen stehen haben. Doch die Einnahmen bei Rennen sind füer einen guten Zweck. Der Großteil der Gebühr wird jährlich an öffentliche Einrichtungen gespendet. Unter den Fahrzeugen findet man alles bunt gemischt. Zwischen Porsche tummeln sich Rolls-Royce, Ferrari und Bugattis. Rechnet man den Wert der Fahrzeuge zusammen, kommt man auf einige Millionen.

In den USA gilt eine Geschwindigkeitsgrenze, die für das Event aufgehoben wird. Trotzdem sollen die Fahrer kontrolliert rasen, wenn sie mit ihren PS-starken Fahrzeugen auf den Landstraßen und durch den Canyon unterwegs sind. Was den Teilnehmern mit ihren Sportwagen noch gefällt, ist das Wiedersehen von Bekannten die jedes Jahr an dem Rennen teilnehmen. 22 Jahre gibt es die Oldtimer Rallye Colorado Grand schon, die von Bob Sutherland ins Leben gerufen wurde, als er mit seinem Bugatti Gebrauchtwagen durch die Landschaft fuhr und plötzlich die Idee hatte.

Quellen: spiegel.de, autoplenum.de
Bild: Frank Kovalchek (Flickr)

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