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Fünf getunte Golf im Vergleich

Die Fachzeitschrift Autobild hat fünf getunte Golf GTI miteinander verglichen, und zwar Modelle von Oettinger, McChip-DKR, Wendland, EAH Customs und Wetterauer. Schon seit über 30 Jahren erfreut die Sportausführung des Kompaktwagen von VW die Freunde sportlichen Fahrens. Und schon früh haben sich Unternehmen mit der Modifikation des Autos beschäftig, wie zum Beispiel die Firma Oettinger. Einen GTI zu tunen, das ist heute aufgrund der Mikrotechnologie, die in jedem Wagen steckt, eine ganz andere Geschichte als damals noch.

Zudem bietet der Golf GTI bereits in der Werksausführung ein extrem sportives Fahrverhalten an, dank seines stabilen Straßenlage, der genauen Lenkung und den kräftigen Bremsen. So geht es heute beim Tuning vor allem um Feinheiten. Allein die Veränderung der Steuerungssoftware des zentralen Chips bringt bis zu 40 PS mehr unter die Haube, wovon natürlich alle Tuner Gebrauch machen. Die Firma Wendland setzt auf Fahrwerksoptimierung, wie im Rennsport üblich werden Federvorspannungen mit Hilfe einer Radlastwaage nachjustiert, um das Gewicht bestmöglich auf alle vier Räder zu verteilen. Das Ergebnis ist ein strafferes Fahrwerk. Die Firma EAH Customs setzt bei ihrem Modellumbau auf ein Direktschaltgetriebe und Tieferlegung mittels H&R-Gewindefahrwerk. Die Tuner empfehlen zudem einen prallen Reifendruck von 3,3 Bar, wodurch der Wagen insgesamt auf der Teststrecke aber viel zu wenig Grip entwickelt.

Dass es per Handschaltung etwas besser funktioniert, wenn es um Sekunden geht, beweist auch die Fahrt mit dem GTI von Wetterauer. Das elektronische Korsett eines Direktschaltgetriebes nimmt dem Fahrer zu viele Möglichkeiten und schaltet zudem in manchen Momenten unpassend um. Dank des DCC-Fahrwerks und guten Reifen ist der Wetterauer in der Lage, ausgezeichnete Rundenzeiten bei Testfahrten abzuliefern.

Durch sein Gewindefahrwerk zeigt der Oettinger GTI Rennfahr-Ambitionen. 250 PS liefert der getunte Motor bei einem Drehmoment von 360 Nm. Die Reifen setzen diesem Wagen die Grenzen, die Dunlop-Pneus können die Kraft leider nicht zu 100 Prozent auf den Asphalt bringen. Ebenfalls drehmomentstark ist die Motorversion von McChip-DKR, doch deren GTI bringt zudem noch mehr Grip mit dem Tieferlegungssystem plus DCC-Dämpfung mit. Insgesamt sieht die Autobild-Redaktion den Wetterauer GTI vor dem McChip-DKR Modell. Die Plätze danach gehen an Wendland, Oettinger und EAH Customs.

Quelle: autobild.de
Bild: Mike Roberts (Flickr)

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