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Formel 1 und Rennsport: Testversuche für die Serienproduktion

Viele Automobilkonzerne führen ihre Autoentwicklung im Motorsport durch und kopieren Fahrzeugelemente aus den Rennschlitten, denn dort sieht man schon nach einem Wochenende, ob das Teil etwas taugt oder nicht. Unter extremen Bedingungen müssen die technischen Innovationen Höchstleistung bringen. So ist es nicht dumm, Rennsporttechnik in Serienautos einzubauen. Beispielsweise wurden Keramikbremsen aus der Formel 1 übernommen. Sie sind leichter und günstiger in der Wartung. Außerdem wurden sie während der Rennfahrten ausgiebig getestet. Aber auch der Benzin-Direkteinspritzer hat seinen Ursprung im Motorsport.

Die Autoentwicklung im Motorsport ist also ein Feld der Wissenschaft und die serienmäßige Autstattungen aus Rennsport und Formel 1 gelangen, wenn sie sich bewähren, in die Neuwagen. So schlägt die Autoindustrie zwei Fliegen mit einer Klappe, was der Kunde nicht unbedingt mitbekommt. Denn für ihn stellen Rennen eher Marketing-Kampagnen oder einfach nur Sport dar. Doch es wird kräftig geforscht und investiert. Dabei gilt der Leitsatz, dass sich das Element für die Serie eignet, wenn es die harten Bedingungen des Rennsports aushält.

Die neue Fahrzeugtechnologie kann zudem schneller erprobt werden, denn nach einem Wochenende mit PS-Power, wissen die Techniker, ob sich das Element bewährt hat oder wo noch Mängel zu verzeichnen sind. In der nächsten Zeit werden immer mehr Unternehmen ihre Hybrid- und Alternativantriebe auf den Runden testen. So wird die Autoentwicklung im Motorsport ein wenig umweltfreundlicher und kann hoffentlich große Errungenschaften erzielen, die dann als 'normales' Autozubehör in Serie gehen.

Quellen: n-tv.de
Bild: mjohn2101 (Flickr)

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