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Fliegendes Auto geht in Serienproduktion

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Es schien bisher ein Traum zu sein, doch nun geht das erste fliegende Auto in Serienproduktion: Seit 20 Jahren baut der Slowake Stefan Klein an seinem Aeromobil. Die Endphase der Entwicklung ist nun erreicht und Tests bewiesen, dass der Pkw tatsächlich flugtüchtig ist. Schon in den 90er Jahren gab es Prototypen. Das aktuelle fliegende Auto ist die dritte Version davon.

Etwa sechs Meter ist das schnittige Fahrzeug lang und zwei Personen finden im fliegenden Auto Platz. Es besteht aus Carbon und sieht aus wie ein Gefährt aus einem Science Fiction-Film. Doch es ist Wirklichkeit. Schon im Jahr 2015 soll der Verkauf in den USA starten. Für das Aeromobil müssen 70 000 Euro locker gemacht werden. Das ist eigentlich ein guter Preis für ein Flugzeug.

Stefan Klein heißt der Mann, der die Idee zum fliegenden Auto hatte. Der Slowake ist Industriedesigner und tüftelt seit 20 Jahren am Flugauto. Ein Rotax-Motor hat 100 PS. Damit schafft es das Aeromobil 2.5 in der Luft auf 180 Stundenkilometer. Auf der Straße sind es immerhin noch 130 Stundenkilometer. Als das Auto dann zum ersten Mal abhob, sei es das Größte für ihn gewesen, meint Designer Stefan Klein. Den ersten Jungfernflug gab es 2013 auf einer Messe in Montreal.

Der Benzinverbrauch des fliegenden Autos ist nicht viel höher, als bei einem Sportwagen. 15 Liter an Normalbenzin verbraucht das Aeromobil. Viele große, internationale Konzerne haben wegen der Produktion angefragt. Aber Stefan Klein hat alles abgelehnt. Sein Glück ist ein slowakischer Unternehmer namens Juraj Vaculik. Er hat in den letzten drei Jahren mehrere Millionen Euro in das Projekt gesteckt, vieviel genau, das verschweigt er. Aber nun geht das Flugauto in Serienproduktion.

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