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Fakten zur neuen KFZ Steuer

Seit dem 1. Juli greift bereits das neue Steuerrecht für Kraftfahrzeuge. Der Gesetzgeber hat die Gundlagen zur Bemessung der Abgaben drastisch verändert vor dem Hintergrund der Umweltverträglichkeit. Umweltfreundliche Autos kosten ab sofort deutlich weniger als solche, die unsere Umwelt stärker belasten. Jüngere Automobile können mit der neuen Rechtslage günstig wegkommen.

Die Steuer wird anhand zweier Merkmale bemessen, einem Sockelbetrag und einem CO²-abhängigen Betrag. Bei Benzinern sind 2 Euro pro angefangene 100 ccm Hubraum fällig, bei Dieselmotoren 9,50 Euro. Bis zu 120 Gramm CO² pro Kilometer darf ein Auto nun steuerfrei ausstoßen, für jedes zusätzliche Gramm werden 2 Euro KFZ-Steuer vom Staat eingefordert. Die neuen Richtlinien gelten allerdings nicht für alle Fahrzeuge, sondern zunächst nur für diejenigen, die nach dem 1. Juli angemeldet wurden.

Fahrzeuge, die zwischen dem 5. November 2008 und dem 30. Juni 2009 angemeldet wurden, fallen unter die "Günstigerregelung". Die zuständigen Finanzbehörden prüfen, nach welcher Regelung die Steuer günstiger für den Fahrzeughalter ausfällt, also die neue oder die alte Rechtssprechung, und rechnet die preiswertere Variante ab. Steuerbefreite Fahrzeuge, welche die Abgasnorm Euro-4 oder Euro-5 erfüllen, werden nach Ablauf der steuerlichen Befreiung für zwei Jahre nach der Günstigerregelung taxiert, danach gilt die neue Steuer.

Die Bundesreggierung möchte damit die Autofahrer zu größerem Umweltbewusstsein erziehen und umweltschonende Autos bevorzugen. CO² oder Kohlenstoffdioxid gehört zu den Treibhausgasen und wird für den Klimawandel verantwortlich gemacht. Die Menge an CO², die ein Auto ausstößt, hängt mit dem Verbrauch von Kraftstoff zusammen. Wer sich also einen sparsamen Neuwagen zulegt, spart doppelt, nämlich beim Tanken und der Steuer.

Quelle: autobild.de
Bild: Rutger Blom (Flickr)

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