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Fahrrad gefunden: Wie soll ich mich verhalten?

In de Regel wird ein Fahrrad nicht einfach verloren oder vergessen, meist wird es gestohlen. Bei einem gefundenen Fahrrad sollte man also auch die Polizei eingeschalten, um den rechtmäßigen Besitzer zu ermitteln.

Wann gilt ein Rad als herrenlos?

Lässt man sein Fahrrad ungesichert abgestellt, riskiert man, dass ein Passant im Vorbeigehen einfach zugreift. Solch ein Diebstahl ist nicht gut überlegt, der Dieb bekommt später oftmals ein schlechtes Gewissen und lässt das Rad an anderer Stelle zurück, wo es dann gefunden wird.

Ein Fundrad darf man nicht einfach mit nach Hause nehmen. Man sollte direkt zur Polizei oder zum Fundbüro gehen, wo man die Fundsache registrieren lässt und als Finder eintragen wird. Als Finder stehen einem fünf Prozent des Fundwertes als Finderlohn zu. Man wird sofort überprüfen, ob das Fahhrad gestohlen gemeldet wurde.

Meldet sich der Besitzer, kann er das Rad im Fundbüro abholen. Wenn sich aber niemand meldet, wird es zugunsten der Gemeinde versteigert. Nach sechs Monaten kann man aber auch selbst Ansprüche an dem Fund anmelden.

So kommt das Fundrad wieder an den Besitzer

Man kann selber die Initiative ergreifen und im eigenen Wohnumfeld Zettel mit der Beschreibung des gefundenen Rades auslegen, denn der Besitzer könnte das Rad eventuell wieder erkennen.

Viele Geschädigten suchen nach ihren Rädern auch auf eigene Faust. Man sollte aus diesem Grund die Augen offen halten, vielleicht sieht man eine Suchanzeige, die auf das gefundene Fahrrad passt.

Zusätzlich kann man nach dem Fahrrad auf der Internetseite fahrrad-gestohlen.de fahnden. Der Besitzer könnte es unter Umständne dort ausgeschrieben haben.

Man sollte beachten, dass man sich der Fundunterschlagung schuldig macht, wenn man ein gefundenes Fahrrad einfach behält.

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