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ESP rettet Leben und wird bald EU-weit zur Pflicht

15 Jahre ist es her, dass man ESP zum ersten Mal in einem Fahrzeug erwerben konnte und seitdem ist die Nachfrage nach diesem Unfallschutz gestiegen. Jetzt wird sogar gefordert, dass es Pflicht wird. Denn nicht nur die Bundesregierung auch die EU-Kommission drängen, dass ab November 2014 die ESP Pflicht für alle neuen Automobile eingeführt wird.

Der Erfinder von ESP ist der Autozulieferer Bosch, der vor etwa 33 Jahren einen ambitionierten Maschinen-Ingenieur namens Anton van Zanten einstellte. Der hatte die Idee, ein Sicherheitssystem zu entwickeln, was die Stabilität von Fahrzeugen bei einer Vollbremsung unterstützen sollte. Ein Elektronisches Stabilitätsprogramm war geboren, was in den darauffolgenden Jahren weiterentwickelt wurde. Mittlerweile findet man in der Mehrheit der Neuwagen ESP, allerdings noch nicht in allen, was mit der ESP Plicht nun geändert werden soll.

1987 stellte Bosch den ersten Prototyp mit diesem Auto Sicherheitssystem vor. 1995 konnte man dann die Mercedes S-Klasse serienmäßig mit dieser Technik erwerben. Zwei Jahre später rettete diese Innovation sogar den Ruf der Mercedes A-Klasse, die zuvor am Elchtest gescheitert war.

Was das Elektronische Stabilitätsprogramm für Vorteile hat, ist vielen nicht bewußt. Durch diese Ausstattung werden 34 Prozent von Unfällen vermieden. 71 Prozent sind es sogar bei Überschlagungen von Automobilen. Dass in 4 Jahren ESP in allen EU-Mitgliedsstatten zur Pflicht werden soll, ist da keine unlogische Konsequenz und so kann man hoffen, dass die Motor-News bald über die endgültige Durchsetztung der ESP-Pflicht informieren werden.

Quellen: spiegel.de, shortnews.de
Bild: FaceMePLS (Flickr)

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