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Endlich: Das W-Kennzeichen kommt!

Laut der aktuellen Motor-News soll ein neues W-Kennzeichen zum Ende des Jahres in Deutschland zugelassen werden - was vielen Haushalten sehr viel Geld und Deutschland sehr viel Bürokratie einsparen würde. Andreas Scheuer, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, brachte die erfreuliche Nachricht auf einer Veranstaltung des ADAC in Berlin. Das W-Kennzeichen, ausgeschrieben Wechsel-Kennzeichen, soll für bis zu drei Fahrzeugen pro Haushalt gelten.

Viele Fahrzeughalter, die mehrere Autos besitzen aber nicht immer damit fahren, können dann mit wenig Aufwand ein neues W-Kennzeichen an die stehenden Fahrzeuge anbringen und diese somit auch nutzen. Zudem wird auf Grundlage der Veränderungen für das Wechsel-Kennzeichen ein neues Versicherungssystem ausgearbeitet, nachdem nur das teuerste Fahrzeug im Haushalt versichert und versteuert wird und die anderen genutzten Autos darunter laufen. Warum es so plötzlich zu der Entscheidung kam, liegt klar auf der Hand: Denn durch die Einführung des W-Kennzeichens verspricht sich die deutsche Wirtschaft einen Aufschwung in der brachliegenden Autoindustrie.

So sollen durch das neue Nummernschild mehr als 1,3 Autos verkauft werden. Die Steuergelder, die auf Grund des W-Autokennzeichens verloren gehen, sollen somit über die Mehrwertsteuer beim Autokauf reingeholt werden. Viele Deutschen schrecken vor Zweit- oder Drittwagen zurück, da diese höhere Steuer- und Versicherungskosten bedeuten. Jetzt kann man die Steuern mit W-Kennzeichen sparen und wird bei den Versicherungskosten höchstens einen kleinen Betrag mehr zahlen.

Der ADAC fordert zudem, dass auch Motorräder über das neue Nummernschild mit dem W versteuert werden sollen. Ob ein neues W-Kennzeichen nicht nur für Autos sondern auch Zweiräder gelten wird, werden dann bald die Motor-News berichten.

Quellen: autobild.de, bild.de
Bild: Bart (Flickr)

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